SEMAGER - Keyword Tool

Das richtige Keyword finden, Teil 5

Hallo Freunde der gepflegten Suchmaschinenoptimierung,

heute geht es schon in die 5. Runde zum theoretisch komplexen Thema „Das richtige Keyword finden“. Warum theoretisch? Mit den richtigen Hilfsmitteln und ein paar sauberen Überlegungen im Vorfeld ist das Thema zwar noch immer kein absoluter Selbstläufer, aber man kann sich (und seinen Nerven) das Thema schon vereinfachen. Und wir möchten doch alle unsere Zeit sinnvoller nutzen können, oder?

Für Neueinsteiger, Fans und Interessierte: Hier, hier, dort und genau hier finden sich die vorherigen Teile dieser kleinen Serie in unserem Blog. Vor allem Neulingen empfehle ich, sich alle Beiträge zu diesem Thema durchzulesen. Denn auch wenn man es sicher zum Teil nicht mehr hören kann, aber: Die Keywords bilden schlicht und ergreifend die Grundlage für alle weiteren Optimierungen. Ohne sinnvoll ausgewählte Keywords wird einfach „ins Blaue“ optimiert und man KANN Erfolg haben, ja – aber die Wahrscheinlichkeit, gut bei Google gelistet zu werden, ist um einiges geringer und sinkt weiter mit jeder Konkurrenzwebsite, die im Vorfeld Ihre Keyword-Hausaufgaben gemacht hat. (Wer keine Muße, Zeit, „Lust“ hat, sich dem Thema zu widmen, kann sich auch bspw. an eine SEO-Agentur wenden. 😉 )

Heute widmen wir uns jedenfalls dem Tool semager, einem kostenlosen Tool für die Keyword-Recherche.

SEMAGER - Keyword-Suchmaschinesemager.de präsentiert sich nach dem Aufruf durchaus angelehnt an die berühmte Suche bei Google – allerdings mit einem leichten Charme von „Informatiker haben mich programmiert UND designed“. Aber es ist aufgeräumt und für jeden einigermaßen Online-affinen Menschen ohne große Probleme zu bedienen.

Im Anschluss kann man dann nach seinem gewünschten Hauptkeyword suchen und bekommt folgende Ansicht präsentiert.

SEMAGER - die Ansicht

Hier bekommt man einerseits ganz normale Suchergenisse präsentiert (wen eine Suche abseits von Google interessiert), man kann aber auch auf den für uns interessanten Link oben links klicken: Verwandte Wörter finden.

Hat man dies getan, bekommt man die von semager gesammelten Infos zum Begriff (in unserem Fall wieder die gute, alte Suchmaschinenoptimierung) und passende Alternativ-Keywords präsentiert. Das sieht dann in etwa wie folgt aus:

semager - Ergebnis 1 semager_4Hier findet man dann schlicht und übersichtlich präsentiert Begriffe, die mit dem ursprünglichem Begriff verwandt sind – und noch zusätzlich 2 weitere Spalten mit Begriffen, die – laut semager – in Beziehung zum ursprünglichen Begriff stehen.

Außerdem zu sehen sind noch die vorgeschlagenen Kategorisierungen (Wichtig für Eintragungen in z.B. Web-Kataloge, Stichwort: Linkbuilding), eine mögliche Erklärung des Begriffs (man sollte aber idealerweise selbst schon wissen, mit welchem Begriff man hantiert) und – ebenfalls recht interessant – eine Grafik, die die Beziehung der Vorschläge untereinander und mit dem ursprünglichen Begriff visualisiert.

Fazit

Ebenfalls ein interessantes Tool, da es auch – abseits der Vorschläge – noch hilfreiche Informationen liefert, die einem beim Gesamtkunstwerk Suchmaschinenoptimierung durchaus dienlich sein können. Aber wie immer gilt auch hier: Die Daten kommen von Maschinen/Algorithmen, sind also immer noch mindestens mit dem gesunden Menschenverstand zu überprüfen (Konkret auf das Beispiel bezogen: Wenn Sie eine SEO Agentur in Essen betreiben, müssen Sie nicht auf „Webdesign Berlin“ optimieren 😉 )

conversion-optimierung

Conversion Optimierung für erfolgreichere Websites

So machen Sie Ihre Besucher zu Kunden

Das Ziel fast aller kommerziellen Websites ist es Verkäufe/Umsatz zu generieren. Die Herausforderung besteht also darin, dass zunächst Besucher auf die Website gebracht werden und diese dann vom Angebot überzeugt werden müssen. Die Umwandlung von Besuchern in Käufer wird als Conversion (auf Deutsch: Konversion, Umwandlung) bezeichnet.

Diesen Vorgang kann man mit folgender Formel darstellen:

Conversion Optimierung für erfolgreichere Websites

 

Die beiden Faktoren „Besucherzahl“ und „Conversion Rate“ beeinflussen also direkt den Erfolg eines Online Shops. Die im Folgenden beschriebenen Zusammenhänge gelten natürlich auch, wenn Sie keinen Online Shop haben und das Ziel Ihrer Website z.B. die Generierung von Kontaktanfragen ist.

Welche Auswirkungen schon kleine Änderungen bewirken soll folgendes Beispiel zeigen:

Nehmen wir an ein Online Shop hat monatlich 1000 Besucher und eine bereits recht gute Conversion Rate (CR) von 10%. Dann ergibt sich gemäß der oben beschriebenen Gleichung folgende Rechnung:

1000 Besucher x 0,1 CR = 100 Verkäufe

Wird nun die Zahl der Besucher (z.B. durch SEO) um nur 10% gesteigert, dann sieht die Rechnung wie folgt aus:

1100 Besucher x 0,1 CR = 110 Verkäufe

Verbessert man nun auch die Conversion Rate um 10% ergibt sich:

1100 Besucher x 0,11 CR = 121 Verkäufe

Noch deutlicher wird der Effekt, wenn man beide Faktoren sogar um 20% verbessern kann:

1200 Besucher x 0,12 = 144 Verkäufe

Obwohl beide Faktoren nur um jeweils um 20% verbessert wurden, konnten 44% mehr Verkäufe generiert werden.

Was bedeutet dies für Ihren Online Shop oder Ihre Website?

Der oben gezeigte Effekt verdeutlicht, wie wichtig es ist nicht nur die Zahl der Besucher, sondern auch die Qualität der Website zu steigern. Wenn Sie Ihre Website von DieWebAG im Bereich SEO  betreuen lassen, dann haben Sie hier schon einen Vorteil. Denn durch die Optimierung Ihrer Seiten verbessern sich die Positionen in den Suchergebnissen, was in den meisten Fällen eine Steigerung der Besucherzahlen bedeutet.

Mehr Besucher auf die Website zu bringen ist also der erste wichtige Schritt, um den sich DieWebAG für Sie kümmert. Letztlich entscheiden aber Aufbau und Inhalte der Internetseite darüber, ob der Kunde einen Kauf tätigt oder den Shop enttäuscht wieder verlässt.

Wie können Sie die Conversion Rate verbessern?

Ob ein Besucher zum Kunden wird, hängt von zahlreichen Faktoren, wie z.B. einer klaren Benutzerführung ab. In vielen Fällen kann eine höhere Conversion Rate aber auch durch die Verbesserung der Glaubwürdigkeit und des Vertrauens erreicht werden.

Sicherlich kennen Sie es selbst: Wenn ein Online Shop unseriös aussieht, wenn Sie noch nichts Positives über diesen Shop gehört haben und wenn Sie sich davor fürchten Ihre Bankdaten würden nach einem Kauf vielleicht in die falschen Hände gelangen, dann verlassen Sie wahrscheinlich die Website und kaufen woanders.

Um das Vertrauen Ihrer Besucher in Ihren Online Shop oder Ihre Website zu verbessern möchten wir Ihnen drei vertrauensfördernde Seitenelemente vorstellen, die sich positiv auf die Conversion Rate auswirken:

  1. (Test-)Siegel

Die meisten Menschen vertrauen Testsiegeln oder Auszeichnungen, die einer Website besondere Qualität bescheinigen.

Ein sehr bekanntes und beliebtes Siegel ist das von Trusted Shops. Nur wenn ein Online Shop die strengen Anforderungen an Qualität und Sicherheit erfüllt, darf das Siegel auf der Website gezeigt werden.

Natürlich gibt es auch eine Reihe anderer Unternehmen, die Ihrer Website mit verschiedensten Siegeln „sichere Bezahlung“, „positive Kundenerfahrungen“, „Umweltfreundlichkeit“ und vieles andere Mehr bescheinigen.

Auch einige Branchenverbände stellen Siegel bereit, mit denen Websites Ihre Zugehörigkeit zu einer solchen vertrauenswürdigen Vereinigung verdeutlichen können.

Mit offiziellen Siegeln zeigen Sie, dass Ihr Online Shop oder Ihre Website besondere Voraussetzungen erfüllt. Damit erreichen Sie Vertrauen und heben sich positiv von den Konkurrenten ab, die diese Qualitätsmerkmale nicht vorweisen können.

Aber es geht auch schneller und oftmals günstiger. Es muss nicht immer ein offizielles Siegel sein, für das man im Zweifelsfall viel Geld ausgeben muss. Auch mit eigenen Siegeln kann der eigene Anspruch auf Güte gezeigt werden.

Die folgenden vier Siegel können Sie z.B. auf pixabay.com völlig kostenlos und zur kommerziellen Nutzung herunterladen und für ihre Website verwenden:

Testsiegel erhöhen das Vertrauen in Ihre Website

Obwohl mit diesen Grafiken keine verbindliche Aussagen gemacht werden, kann das Vertrauen in Ihre Website, ihr Produkt und/oder Ihr Unternehmen gesteigert werden.

Tipp: Erstellen Sie eine Liste mit möglichen Testsiegeln, die zu Ihrer Website passen würden. Überprüfen Sie dann, welche Voraussetzungen dazu nötig sind und ob Sie diese erreichen können. Beantragen Sie die Siegel bei der zuständigen Stelle und integrieren Sie das Siegel in Ihre Website, sobald Sie die Freigabe erhalten haben.

  1. Kundenmeinungen

Menschen neigen dazu den Empfehlungen anderer Menschen zu glauben. Wenn andere mit einem Produkt oder einer Dienstleistung zufrieden waren, dann ist dies ein Beweis für Qualität.

Kundenmeinungen können auf Websites in Form von kurzen Empfehlungstexten integriert werden.

Beispiel einer Kundenmeinung von der Website diewebag.de:

Kundenmeinungen sind ein weiterer Faktor für Vertrauen

Eine Kundenmeinung sollte selbstverständlich positiv sein und kurz beschreiben, welche Vorteile dem Kunden durch das Produkt bzw. die Dienstleistung entstanden sind. Gibt ein Kunde seine Zustimmung namentlich und eventuell mit Angaben zu Unternehmen und Position genannt zu werden, dann steigert dies die Glaubwürdigkeit zusätzlich.

Es sollte darauf geachtet werden, dass die zitierte Person aus der Zielgruppe stammt, die man erreichen möchte. Potentielle Kunden können sich dann mit dieser Person identifizieren und erkennen, dass die positiven Auswirkungen durch die Nutzung des Produkts bzw. der Dienstleitung auch für sie eintreten können.

Tipp: Schreiben Sie zufriedene Stammkunden an und fragen Sie, ob ein entsprechendes Zitat auf Ihrer Website veröffentlicht werden darf. Um Ihrem Kunden keine Zeit zu kosten, bieten Sie an den Empfehlungstext selbst zu formulieren und ihn Ihrem Kunden zur Freigabe zu senden. Lassen Sie sich die Nutzung dieses Zitats und des Kundennamens kurz schriftlich bestätigen.

  1. Expertenmeinungen

Während die Kundenempfehlungen von Personen stammen mit denen sich potentielle Kunden identifizieren können, stehen Expertenmeinungen für eine fachlich höher qualifizierte Meinung. Potentielle Kunden, die ein Produkt suchen mit dem sie sich bisher noch nicht befasst haben, vertrauen auf den Rat von Experten.

Beispiele in denen wir die Meinung von Experten nutzen finden wir im Alltag ständig. Der Baumarktmitarbeiter, der Arzt oder der Rechtsanwalt – all diese Personen sind Spezialisten auf ihrem Gebiet, die Ihnen auf Nachfrage mehr oder weniger unabhängige Empfehlungen aussprechen werden. Je höher der fachliche und/oder soziale Status dieser Person, desto wahrscheinlicher ist es, dass Sie diesen Rat befolgen werden.

Nutzen Sie diesen Effekt auf Ihrer Website, indem Sie Experten aus Ihrer Branche zu Wort kommen lassen. Die Umsetzung kann dabei vielfältig sein. Verwenden Sie zum Beispiel, ähnlich wie bei den Kundenmeinungen, einen kurzen Empfehlungstext. Konnten Sie ein ausführliches Interview mit dem Experten führen, in dem er die Vorzüge Ihres Produktes lobt, dann veröffentlichen Sie dieses auf Ihrem Blog und verlinken es über einen kurzen Anrisstext (Teaser) von Ihrer Startseite.

Tipp: Überlegen Sie sich mit welchen Experten aus Ihrer Branche Sie bereits in Kontakt stehen. Sprechen Sie diese Personen an und fragen Sie nach einer Empfehlung. Viel beschäftigte Experten können Sie hierzu motivieren, indem Sie ihnen einen Mehrwert liefern, wie z.B. einen Gastartikel in Ihrem Blog, über den der Experte wiederum seine Bekanntheit steigern kann.

Die Möglichkeiten um auf Ihrer Website Vertrauen aufzubauen sind vielfältig und recht einfach umzusetzen. Nur wenn Sie es schaffen Ihre Besucher von der Qualität Ihrer Produkte und Dienstleistungen zu überzeugen, wird Ihre Conversion Rate steigen. Nutzen Sie also diese Chance und verwandeln sie Besucher, die durch unsere Suchmaschinenoptimierung auf Ihre Website gekommen sind, in zahlende Kunden.

Hierunter finden Sie weitere interessente Fakten und Informationen zum Thema Conversion Steigerung

http://conversionboosting.com/ 

http://t3n.de/news/71-tipps-clevere-ab-tests-462059/

https://qualaroo.com/beginners-guide-to-cro/


Sollten Sie Fragen haben steht Ihnen Ihr Kundenbetreuer von DieWebAG gerne zur Verfügung.

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Neuerliches Google Update mit starkem Impact

Hallo,

heute folgt eine Information abseits der Keyword-Findung! Anfang des noch recht jungen Monats, gab es mehreren Berichten zufolge ein mehrstufiges Google-Update.

Dabei sollen sowohl die lokale Suche, als auch die grundsätzliche Google-Suche ein Update zur Berechnung der Rankings erfahren haben.

Google Update ImpactSehr schön zu sehen ist der „Ausschlag“ des Google Updates bei Mozcast, einer Seite die die „Heftigkeit“ von Google Updates, also die Auswirkung auf die Rankings in Form eines „Wetterberichts“ darstellt.

Hier ist besonders am 01.09.2016 ein starker Ausschlag nach oben zu erkennen (Zur Info: Der dritte Balken von rechts)

Wir von DieWebAG werden genau analysieren und beobachten was für Auswirkungen auf die Websites und Rankings diese Updates haben und mit unseren Kunden ggf. entsprechend reagieren – oder feiern! 😉

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Das richtige Keyword finden, Teil 4 (Google Keyword Planer)

Nach kurzer Kreativpause geht es heute weiter mit der Serie zur fachgerechten Keyword-Recherche. Auf den ersten Blick eine einfach zu bewältigende Aufgabe, auf den zweiten/dritten/vierten Blick allerdings ein durchaus komplexes und vor allem fundamentales Thema. Nicht nur deswegen widmen wir diesem Thema auch mehrere Beiträge (sehe hier, hier und auch dort). Wie immer sei im Vorwort erwähnt: Die Wahl der richtigen Keywords ist enorm wichtig und bildet einen Großteil des Grundgerüsts auf dem dann die entsprechende weitere Optimierung der Website erfolgt. Nur wer sich im Vorfeld die nötigen Gedanken über die Wahl der richtigen Keywords gemacht hat, hat hinterher die Möglichkeit einer signifikanten und vor allem relevanten Steigerung der Rankings bei Google und anderen Suchmaschinen.

Heute ist übrigens erneut ein Tool in der Besprechung, welches von Google selbst angeboten wird. Gemeint ist der Nachfolger vom AdWords Keyword Tool, der Google-Keyword-Planer.

Mit dem Keyword-Planer kombiniert Google seine Tools zur Keyword-Recherche sowie zur Anzeige des _ungefähren_ Traffics, den das entsprechende Keyword monatlich bei Google im angegebenen Sprachbereich erzielt.

Nach erfolgtem Login (ergo: Ein Google Account wird zwingend benötigt) erhält man verschiedene Optionen zur Auswahl

Google Keyword Planer OptionenHier entscheiden wir uns für „Mithilfe einer Wortgruppe, einer Website oder einer Kategorie nach neuen Keywords suchen“ und klicken diesen Punkt an – heureka!

Im Anschluss geben wir dann ins entsprechende Suchfenster wieder das Standardwort für unsere Beispielsuchen innerhalb dieser Artikelserie an – die gute, alte Suchmaschinenoptimierung.

Am Ende sieht das Ergebnis dann wie folgt aus

Google Keyword-Planner

Hier bekommen wir folgende (zum Großteil) relevante Informationen präsentiert:
– Den Begriff selbst
– Mögliche Alternativen zum angegebenen Begriff
– Die ungefähren monatlichen Suchanfragen (basierend auf den Suchen der letzten 12 Monate)
– Die Einschätzung seitens Google, wie stark das Keyword „umkämpft“ ist
– Ein vorgeschlagenes Gebot pro Klick für den ebenfalls zu Google gehörenden Dienst „Google AdWords“.

Insgesamt, da direkt von der Quelle schlechthin kommend, natürlich eine gute Quelle für mögliche Zahlen, an denen man sich orientieren kann.

Allerdings plant Google auch, diese Leistung in Zukunft kostenpflichtig zu betreiben – und könnte damit schon durchaus ein mittelschweres Erdbeben in der Szene auslösen, da sich eben viele bis wahrscheinlich ALLE relevanten Dienste an dieser Datenquelle bedienen.

Es bleibt also abzuwarten, wie die Zukunft der Keyword-Recherche aussehen wird, wenn Google dieses Vorhaben tatsächlich in die Tat umsetzt.

kwfinder.com, Startseite

Das richtige Keyword finden, Teil 3 (kwfinder)

Hallo,

und herzlich willkommen auf unserem SEO-Blog … und dem – hört, hört – mittlerweile dritten Teil der Serie „Das richtige Keyword finden“, in der ich Euch bzw. Ihnen Tools näherbringe, die einem die Suche nach den richtigen Keywords erleichtern sollen. Die richtigen Keywords sind für eine SEO, die sich am Ende auch im Geldbeutel des jeweiligen Projekts bemerkbar machen soll, essentiell wichtig. Darum berichte ich hier über Tools, die diese oftmals „lästige“ Arbeit definitiv erleichtern und keine „falschen Freunde“ sind. Für die Neueinsteiger in diese Blog-Reihe: Teil 1 gibt es hier und Teil 2 befindet sich dort.

Heue stelle ich das Tool kwfinder kurz vor.

Dabei gibt es heute eine Premiere. kwfinder ist nicht komplett kostenlos. Zwar gibt es einen kostenlosen Basisaccount, aber im Gegensatz zu den vorherigen Tools gibt es bei kwfinder auch noch kostenpflichtige Erweiterungen des Leistungsumfangs und weniger Beschneidungen in der Nutzung. Dabei kann der Benutzer zwischen 2 Erweiterungen des Gesamtpakets wählen und schließlich noch entscheiden, ob monatlich oder jährlich bezahlt wird – oder eben gar nicht!

kwfinder, das Preismodell

Für den Test widmen wir uns aber der kostenlosen Variante, die auch für neugierige Blogleser eine gute Möglichkeit zum Testen bietet.

Allen Arten des Accounts ist gemein, dass man sich zuvor registrieren muss.

Nachdem man diese kleine „Hürde“ genommen hat, kann man sich auch direkt auf die Suche begeben. Wie auch die anderen Tools, bietet kwfinder nach Eingabe eines Keywords eine entsprechende Auswahl an weiteren, möglicherweise passenden Begriffen, die in diesem Zusammenhang gewählt und im Rahmen der SEO berücksichtigt werden können.

kwfinder, Ergebnisse

Persönlich finde ich die Übersicht sehr schön, sehr sauber, sehr „Web 2.0“ und schön strukturiert. Man merkt, dass hier mit einem Konzept im Kopf designed wurde.
Aber ein schönes Design kann nicht über fehlende Qualität hinwegtäuschen. Muss es in diesem Fall aber auch nicht – juhu.

Wie hier wieder gut am Begriff „Suchmaschinenoptimierung“ zu erkennen ist, sind die Vorschläge, die der Algo ermittelt hat, durchaus sinnig.
Noch dazu kriegt man zu jedem Vorschlag auch noch Zusatzinformationen, wie z.B. die Google Trend-Werte, das ungefähre Suchvolumen, CPC, PPC und die (vermeintliche) Schwierigkeit bei der Optimierung dieses Begriffes präsentiert. Lezterer Wert ist natürlich wieder ein wenig mit Vorsicht zu genießen, da viele Faktoren in die Ermittlung der Schwierigkeit mit reinspielen, die das Tool schlicht nicht wissen kann. So z.B. das Potential der eigenen Website. Aber als kleiner Indikator ist das definitiv eine gute Sache.

Nebenan im Browserfenster werden dazu noch Seiten präsentiert, die zum Hauptkeyword im Google Index gefunden wurden. Hier kann man auch noch leicht schauen, wie die Konkurrenz so arbeitet (Aber das kann man natürlich auch durch einfaches Googlen erreichen, dafür braucht man wirklich kein Tool)

Die „Nebenbei“-Informationen, die keywordfinder.com liefert, machen es für mich persönlich momentan zum „besten“ Tool unter den bereits vorgestellten. Störend ist hier höchstens die Bezahlschranke, aber – verständlich – dass gute Leistung auch bezahlt werden möchte.

Fazit

Wie schon geschrieben: Für mich ist es aktuell die beste Lösung der bisher präsentierten Tools, ein entsprechendes Abo kann sich durchaus lohnen.  Von den Vorschlägen her hält es sich mit den anderen Varianten die Waage, hier „begeistert“ mich vor allem das aufgeräumte Design und die sinnvoll gewählte Auswahl der Daten und deren Strukturierung.