8 heiße SEO Tipps – SMX West Conference 2015 – Teil 2

Teil 2 unserer Kurzserie

Im zweiten Teil unserer Kurzserie fassen wir Ihnen weitere SEO Tipps der Search Marketing Expo 2015 zusammen. Diesmal gibt es SEO Tipps zur Sitemap sowie zu den Themen Mobile, Nutzerverhalten und Link Penalties.

 

5. Sitemaps: Nach wie vor von hoher Bedeutung

SitemapSowohl Google als auch Bing haben erneut bestätigt, dass die XML Sitemap für das Crawlen von Webseiten wichtig ist. Die Sitemap sollte den Fokus auf die Seiten legen, die indexiert werden sollen. Außerdem sollte sie regelmäßig upgedatet werden, damit die Crawler der Suchmaschinen sehen, ob und was sich an der Webseite etwas verändert hat.

 

6. Mobile: Keine Option, sondern Must Have

Mobile Webseite Seit dem 21. April 2015 sind mobile Webseiten ein Rankingfaktor. Und Google ist hier gnadenlos: Entweder eine Webseite ist für mobile Endgeräte geeignet oder nicht. Nur schwarz oder weiß, keine Grauzone mehr.

Ob Ihre Webseite für mobile Engeräte geeignet ist, können Sie unter https://developers.google.com/webmasters/mobile-sites/mobile-seo/ testen.

 

7. Nutzerverhalten: Sind Fakenutzer die Zukunft?

Sind Fakeuser die SEO Zukunft?Bing hat das Nutzerverhalten als Rankingfaktor ins Visier genommen. Kommt ein Nutzer auf eine Seite und springt sofort über den Zurück-Button des Browsers wieder zurück, ist dies ein deutliches Statement über die Qualität der aufgerufenen Seite. Oder anders formuliert: DIE CTR in den SEREPs und die Absprungrate können in Zukunft das Ranking beeinflussen.

Das solltest du wissen  Mobile Friendly Test von Google

 

Dies bedeutet, dass eine Landingpage eine möglichst genaue Antwort auf die Nutzerintention sein und einen Mehrwert bieten muss, um zu verhindern, dass Nutzer direkt wieder zu den Suchergebnissen zurückspringen.

Yandex, die meistgenutzte Suchmaschine in Russland, verwendet Nutzerverhalten bereits jetzt als Rankingfaktor. Als Reaktion darauf hat der russische SEO Markt eine neue Strategie für sich entdeckt, die einen regelrechten Boom ausgelöst hat: Fakenutzer, die Webseiten besuchen und damit CTR und Absprungrate beeinflussen. Das könnte bedeuten, dass auf Google zugeschnittenes gefaketes Nutzerverhalten in näherer Zukunft auch ein Service von SEO Agenturen werden könnte.

 

8. Link Penalties: Zuerst Checkliste prüfen, dann reagieren

Diagnose einer Abstrafung nach Penguin

Checkliste

Googles Penguin Algorithmus dient dem Kampf gegen Spamlinks. Wenn Sie sicher sind, dass Ihr Linkbuilding natürlich ist, ist nicht Penguin das Problem. Entspricht Ihr Linkbuilding aber nicht den Google Qualitätsrichtlinien   und Ihre Webseite verzeichnet einen starken Trafficverlust, könnte es sein, dass sie dem Penguin Update zum Opfer gefallen sind. Bevor Sie diesbezüglich aktiv werden, sollten Sie prüfen, ob dies tatsächlich der Fall ist:

  1. Stellen Sie sicher, dass es sich nicht um einen Manual Penalty handelt. Prüfen Sie dazu die manuellen Maßnahmen in den Google Webmastertools.
  2. Überprüfen Sie mit Google Analytics, ob der Sie nur organischen Traffic verloren haben.
  3. Versuchen Sie den Zeitpunkt Trafficverlust mit dem Datum des Penguin Updates zu vergleichen. Stimmen die Daten überein, ist dies ein starkes Anzeichen dafür, dass der Pinguin bei Ihnen zugeschlagen hat.

Anti Penguin Link Clean Up

Im Falle einer manuellen Strafe muss das Link Clean Up gründlich sein. Wenn Sie auch nur den geringsten Zweifel an einem Link haben, entfernen Sie in. Wenn Sie mit dem Pinguin zu tun haben, sollten Sie aber auch das Verhältnis von schlechten zu guten Links betrachten.

Das solltest du wissen  Tipps zur Umstellung von http:// auf https://

Wenn Sie von einer Abstrafung nach Penguin betroffen sind, betrachten Sie die Linkprofile von anderen Webseiten Ihrer Branche, die gut ranken. Nutzen Sie ein Backlink-Recherche-Tool, um folgende Informationen aus dem Backlinkprofil zu erhalten:

  • Ankerlinks
  • Verwendete Ankertexte
  • Dofollow Links
  • Nofollow Links
  • Links aus Blogs und Foren
  • Links aus verschiedenen Ländern
  • Links von schlechter Qualität

Achten Sie auch darauf, wie hoch der Anteil der jeweiligen Links am gesamten Linkprofil ist.

Vorbereitungen für das Disavow Tool

Bei der Entwertung schädlicher Links über das Disavow Tool sollten Sie einige Dinge beachten. Daher hier die Best Practices und die die häufigsten Fallstricke bei der Verwendung des Disavow Tools:

  • Beachten Sie das Format Ihrer Datei; es sollte ein txt-Datei in UTF-8 oder & Bit ASCII sein
  • Übertreiben Sie nicht mit Kommentaren; die Datei ist auf 2 MB beschränkt
  • Übernehmen Sie neue Daten zu neuen zu entwertenden Links in Ihre alte Datei, da diese überschrieben und nicht abgedatet wird
  • Lassen Sie ganze Domains entwerten, um sich von zukünftigen schlechten Links von diesen Domains zu schützen.

 

Sie haben Fragen zu den SEO Tipps oder deren Umsetzung? Ihr SEO Kundenbetreuer hilft Ihnen gerne weiter!