Nutzung von Videoportalen in Deutschland 2012

Nutzung von Videoportalen in Deutschland

 

Videoportale im Internet

Mitte der 2000er Jahre wurden sie populär – Videoportale wie YouTube, MyVideo oder Clipfish, um nur einige zu nennen. Heute gehören sie zu den meistbesuchten Seiten im Netz. Inhaltlich ist dabei alles dabei: selbstgedrehte Videos, Musikvideos, Trailer, Serien. Es gibt fast nichts, wozu sich kein Video auf irgendeiner Videoplattform im Internet finden lässt.  Und zu all diesen Videos finden sich auch Nutzer, die diese anschauen. Täglich werden allein bei YouTube mehr als 65.000 neue Videos hochgeladen und über 4 Milliarden Vidoes angeschaut. 2010 wurden auf YouTube mehr als 13 Millionen Stunden Videomaterial hochgeladen und jede Minute kommen etwa 60 Stunden neues Videomaterial hinzu. Das entspricht sind fast 10 Jahre Content, die an jedem einzelnen Tag nur bei der Videoplattform  YouTube hochgeladen werden.

 

Ergebnis einer Umfrage unter deutschsprachigen Onlinenutzern ab 14 Jahren

Die ARD/ZDF-Onlinestudie 2012 untersuchte u.a. die Nutzung von Videoportalen in Deutschland. Im Jahr 2012 besuchen 59 Prozent der Onliner zumindest gelegentlich eine Videoplattform. Im Jahr 2007 waren es nur 34 Prozent aller Onliner, die zumindest gelegentlich eine Videoplattform wie YouTube nutzten. Jeder dritte Internetnutzer schaut 2012 sogar täglich oder wöchentlich Videos im Netz an.

Dabei variieren die angesehenen Videoinhalte zwischen den Geschlechtern. Frauen schauen häufiger Musikvideos an als Männer. Männer dagegen schauen im Vergleich häufiger selbstgedrehte Videos und Tutorials an. Film- und Fernsehtrailer schauen beide Geschlechter prozentual etwa gleich häufig an, genauso wie Animatics und Trickfilme.

 

Aber Videoplattformen können mehr

Längst sind Videoportale – allen voran der Marktführer YouTube – nicht mehr bloß zum reinen Anschauen von Videos aller Art da. Videoportale sind zum „Werkzeug“ von Werbetreibenden geworden. Beispielsweise nutzen  Firmen ihren eigenen YouTube Channel, um sich via Video der Weltöffentlichkeit zu präsentieren.

Das solltest du wissen  Google Meine Aktivitäten: Mehr Kontrolle und Transparenz über eure Daten.

Aber die Videoplattform bietet auch die Möglichkeit, gezielt Werbevideos zu schalten. Google verknüpft dazu seine Produkte YouTube und AdWords und bietet damit hausintern die Möglichkeit, weiter Nutzer über ein anderes Werbemittel und einen anderen Werbekanal zu erreichen.