Google My Business

Bisher gab es für Unternehmen im Google-Netzwerk mehrere Möglichkeiten, sich der Netz-Gemeinde zu präsentieren; etwa Google Places oder auch Google+. Jetzt gibt es eine zentrale Anlaufstelle für Unternehmen: Google My Business.

google my business

Google My Business ist die Bündelung von Geschäftsinformationen, Bewertungen, Fotos und einem Zugang zu Google+. Hier werden sowohl die Websuche als auch Gogle Maps und Google+ integriert. Es gibt zusätzliche Informationen und Statistiken um die eigene Google+ Seite und zusätzlich gibt es auch einen Zugang zu Google AdWords Express, Analytics und YouTube. Auch eine mobile App zu Google My Business steht bereits zum Download bereit, damit Informationen auch von unterwegs aktualisiert werden können.

Der neue Google Dienst soll es Unternehmen leichter machen, auf Google+ in Erscheinung zu treten, da auf My Business veröffentliche Beiträge direkt in das Google eigene soziale Netzwerk gestellt werden können.

Der Aufbau von My Business entspricht dem des Dashboards von Google+. Hier werden Informationen aus verschiedenen Quelle gesammelt und verlinkt. Von hier aus lassen sich zentral Postings verfassen, neue Fotos hochladen oder auch Events erstellen. Zusätzlich dazu werden aber nun auch die Insights der Seite angezeigt, die jetzt noch mehr Daten über die Interaktion mit den Usern und über die User selbst liefern.

google my business dashboard

so sieht das Dashboard von Google My Business aus

Registrieren Sie sich bei Google My Business

Google My Business ist kostenlos nutzbar.  Wer bereits über eine Google+ Seite verfügt und alle anderen Google Dienste über dieselbe Login Emailadresse verwaltet, wurde bereits automatisch auf Google My Business umgestellt.

Neuregistrierungen sind unter www.google.com/mybusiness möglich.

Unternehmen, die sich neu registrieren, werden nach der Registrierung und der Angabe der Basisinformationen in Google Search, Google Maps und Google+ aufgenommen und somit bei den wichtigsten Google Dienste für ihre User auffindbar. Nach der Registrierung erfolgt automatisch eine Aufforderung, dem Profil Firmeninformationen wie die Adresse, Telefonnummer und Öffnungszeiten, aber auch Fotos, virtuelle Führungen und Bewertungen hinzuzufügen.

Dies soll Ihnen dabei helfen, im Internet von Ihrer Zielgruppe gefunden zu werden, Ihren Kunden  relevante Informationen anzubieten und langfristige Beziehungen zu ihnen aufzubauen. Beispielsweise können Sie schon in der Google-Suche auf Ihre Öffnungszeiten hinweisen, Ihren Kunden eine Anfahrtsbeschreibung via Google Maps geben oder eine Telefonnummer anzeigen lassen, die Ihre Kunden auf ihrem Mobiltelefon direkt antippen können, um Sie anzurufen.

Haben Sie Fragen zu Google My Business?

Wir unterstützen Sie gerne bei der Einrichtung des neuen Google Dienstes und beantworten Ihre Fragen. Kontaktieren Sie uns einfach per Email oder telefonisch unter 0800/99 888 98.

Google – Analytics Universal

Das neue Universal Analytics von Google

Mehr Funktionen – mehr Erkenntnisse – oder etwa nicht?

Die verschiedenen Funktionen des neuen Universal Analytics erlauben es, zu steuern, wie genau Daten gesammelt werden und wie diese im Google Analytics Konto angeordnet werden. So erfahren Webseitenbetreiber mehr darüber, wie Nutzer mit den Inhalten ihrer Webseiten interagieren.

google analytics universal

Die Vorzüge des neuen Universal Analytics

Erfassen von Daten beliebiger digitaler Geräte über den neuen und flexibleren Tracking-Code

Mit Universal Analytics führt Google drei neue Versionen des Tracking-Codes ein, den Webseitenbetreiber zur Erfüllung ihrer ganz individuellen und spezifischen technischen Anforderungen implementieren können: Die analytics.js-JavaScript-Bibliothek kann für Webseiten verwendet werden; die Google Analytics-SDs dient dem Tracking mobiler Apps und das Measurement Protocol ist für sonstige digitale Geräte wie beispielsweise Spielkonsolen geeignet…mehr Vorteile hier

Das Recht auf vergessen werden im Internet

Das Urteil des Europäischen Gerichtshofs: Jeder Bürger hat das Recht darauf, im Internet „vergessen“ zu werden

Am Dienstag, den 13.05.2014, fällte der Europäische Gerichtshof ein Urteil, mit dem niemand gerechnet hatte: Suchmaschinen wie Google könnten dazu verpflichtet werden, Verweise auf Webseiten mit sensiblen persönlichen Daten aus ihren Ergebnislisten zu streichen. Experten gehen nun davon aus, dass nicht nur auf Google eine Flut von Löschanfragen zukommen wird. Aber es ist noch völlig unklar, welche genauen Folgen das Urteil tatsächlich haben wird.

Der Unterschied zur bisherigen Rechtsprechung

Wenn es um Löschanfragen ging, konnte sich Google bislang darauf berufen, nur der Übermittler der fraglichen Information, nicht aber der Herausgeber zu sein. Gleichzeitig verteidigte sich der Internetriese damit, dass er in seinen Datenbanken viele unterschiedliche Arten von Daten sammle.

Der Europäische Gerichtshof widerspricht nun diesem Standpunkt und sagt, eine Suchmaschine – und damit auch Google – würde sehr wohl personenbezogene Daten sammeln, da sie das Internet systematisch durchsuche, die gefundenen Informationen und Daten verarbeite und speichere. Unerheblich sei dabei, „ob der Suchmaschinenbetreiber dieselben Vorgänge auch bei anderen Arten von Informationen ausführt und ob er zwischen diesen Informationen und personenbezogenen Daten unterscheidet.“ Daran ändere sich auch nichts, so der Europäische Gerichtshof, wenn die besagten Daten bereits an anderer Stelle veröffentlicht worden seien.

Zudem erfolge die Verarbeitung der Daten durch die Suchmaschine unabhängig von den ursprünglichen Herausgebern und habe „maßgeblichen Anteil an der weltweiten Verbreitung personenbezogener Daten“. Darüberhinaus könne mithilfe der von Suchmaschinen gesammelten Daten ein „mehr oder weniger detailliertes Profil“ einer Person erstellt werden.

Und nun Google?

Google ist über das Urteil enttäuscht. Ein Sprecher des Unternehmens sagte, man wundere sich, „dass das Urteil so stark von der vorherigen Einschätzung des Generalanwalts abweicht und dessen Warnungen und aufgezeigte Konsequenzen unberücksichtigt lässt.“ Eine konkrete Stellungnahme dazu, wie Google mit dem Urteil umgehen wolle und wie es seitens des Konzerns einschätzt würde, bleibt aus. Es hieß nur: „Wir benötigen nun Zeit, um die Auswirkungen zu analysieren.“

Prinzipiell ist das Urteil nicht nur für Google relevant, sondern für alle Suchmaschinen, die eine Niederlassung in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union haben. Unternehmen wie Google können sich der Verantwortung also nicht entziehen, indem sie darauf verweisen, dass ihre Server in den USA stehen. Das Gericht geht davon aus, dass auch in Niederlassungen Daten verarbeitet werden, wenn diese in den Verkauf von Werbeflächen involviert ist.

Wie wird das Urteil umgesetzt?

Bislang ist nicht klar, wie Google und Co. technisch auf das Urteil reagieren könnten. Eine wichtige Frage ist, wie Suchmaschinen verhindern können, dass ihre Crawler, die automatisch Netzinhalte indexieren, beanstandete Inhalte erneut in ihre Ergebnislisten aufnehmen. Denn die Löschung aus den Ergebnislisten kann nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs unabhängig davon geschehen, ob die beanstandeten Daten auf der Website Dritter weiterhin im Internet stehen.

Ebenfalls fraglich ist, ob die Suchmaschinen ihre Ergebnislisten nur für das jeweilige Land korrigieren müssen, aus dem die Beschwerde kam, oder generell. Dürfen etwa User der amerikanischen Google-Version die Ergebnisse weiterhin sehen, die in einem Land der europäischen Union nicht mehr gezeigt werden dürfen? Und gibt es Unterschiede bei den Google-Versionen der einzelnen EU-Mitgliedstaaten?

Sein Recht geltend machen

Personen, die sensible Daten aus den Ergebnislisten entfernen lassen möchten, können ihre Anträge direkt an Google stellen. In welcher Form dies geschehen soll, ist noch unklar. Bei jedem Antrag müsse sorgfältig geprüft werden, ob er begründet ist. Bei der Ablehnung von Anträgen, sollen sich die Antragsteller dann an den zuständigen Datenschutzbeauftragten oder das zuständige Gericht wenden können, wo ebenfalls Überprüfungen stattfinden sollen. Wird dort dem Antrag stattgegeben, kann der Suchmaschinenbetreiber zu bestimmten Maßnahmen verpflichtet werden.

Das Urteil des Europäischen Gerichtshofs bezieht sich ganz konkret auf Namenssuchen. Es geht also um die Ergebnislisten, die erscheinen, wenn die Namen von Menschen ins Suchfeld eingetippt werden. Voraussetzung für eine Löschung ist, dass die Einbeziehung der Links in die Ergebnisliste „zum gegenwärtigen Zeitpunkt“ nicht oder nicht mehr mit der EU-Datenschutzrichtlinie vereinbar ist. In dieser heißt es unter anderem, dass für die Verarbeitung Verantwortliche dafür Sorge zu tragen haben, dass personenbezogene Daten „sachlich richtig und, wenn nötig, auf den neuesten Stand gebracht sind“. Betroffene hätten das Recht, die „Berichtigung, Löschung oder Sperrung von Daten“ einzufordern, wenn diese unrichtig oder falsch seien.

Untertauchen mithilfe von Google

Heute einmal die Faszination der virtuellen Unterwasserwelt die wir mit Ihnen teilen möchten. Dank dem Dienst Google Seaview haben die Nutzer der Suchmaschine nun die Möglichkeit Unterwasser-Gebiete zu bestaunen. 5 Jahre ist es nun her, das Google mit seinem Vorhaben startete auch unsere Weltmeere zu digitalisieren. Bereits im September 2013 gingen die ersten Gebiete online. Damals noch auf Google Maps.



 
Das Projekt von Google wird in Kooperation mit dem Partner „The Catlin Seaview Survey“ betrieben und dient vorrangig der Bekanntmachung von bedrohten Korallenriffen.

Google Seaview

 

 

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