Neue Kategorie: Hinter den Kulissen

Unser Blog bekommt eine neue Kategorie: Hinter den Kulissen.

In dieser Kategorie möchten wir unseren Kunden und Interessenten zukünftig einen Einblick in unsere Arbeit geben. Dabei werden wir natürlich keine Interna ausplaudern. Viel mehr geht es darum, dass wir unseren Kunden und Interessenten einen besseren Eindruck vermitteln wollen, von der Arbeit die wir leisten.

 

Inhaltlich könnt Ihr Euch freuen auf interessante Kunden, tolle Webseiten, besonders erfolgreiche AdWords Kampagnen und viele weitere spannenden Themen aus den täglichen Arbeiten unseren einzelnen Abteilungen.

 

Ihr dürft also gespannt sein und Euch freuen auf die Dinge, die da folgen werden!

 

 

Das Geschäft mit den falschen Facebook Fans

„Gefällt mir“-Angaben und möglichst viele Fans und Follower sind das Ziel in sozialen Netzwerken. Je mehr Fans ein Promi, eine Firma, Marke oder ein Verein hat, desto populärer sind sie. Mittlerweile sind falsche Facebook Profile und Fans zu einem richtigen Geschäft geworden, dass für die eine Seite lukrativ und für die andere verlockend ist. 1500 „Gefällt mir“-Klicks bei Facebook sind für 92,99 US-Dollar zu haben – Lieferung in fünf bis acht Tagen.

Der Grund, Fans und Follower zu kaufen, ist, dass die Menge der Anhänger in sozialen Netzwerken sich zu einer Art digitalen Währung entwickelt hat. Werbetreibende messen an ihnen den Erfolg ihrer Kampagnen und auch Journalisten orientieren sich an der angeblichen Fangemeinde.

Facebook hat mittlerweile selbst das Problem der gefakten Profile und gekauften Likes erkannt und geht seit Ende August gegen Fake-Nutzer und Pseudonym-Verwender vor. Nutzerkonten ohne realen Namen sollen ebenso gelöscht werden, wie deren „Gefällt mir“-Angaben. Auch „Gefällt mir“-Angaben, die gekauft wurden oder von gehackten Nutzerkonten getätigt wurden, fallen ebenso der Lösch-Aktion von Facebook zum Opfer.

Viele Fans in sozialen Netzwerken zu haben, ist natürlich schön und wichtig, aber dadurch alleine erreicht ein Profil längt nicht das eigentliche Ziel, nämlich den sozialen und kommunikativen Austausch mit anderen Nutzern. Allein aus diesem Grund sollte jede Firma, Institution oder Marke sich ganz genau überlegen, ob es der richtige Weg ist, die Follower und Likes einzukaufen.  Und auf echte Fans und „Gefällt mir“-Angaben kann man doch viel stolzer sein, als auf gefakte!

Keine Begeisterung für Twitter in Deutschland

Besucherzahlen der Top 10 sozialen Netzwerke in Deutschland im August 2012

Facebook hat die Nase vorne – was nicht gerade überraschend ist. Im August 2012 konnte Facebook mit 39,9 Millionen mit großem Abstand die meisten Besucher verbuchen. Platz 2 belegte Xing mit lediglich 5 Millionen Besuchern, gefolgt von Google+ mit 3,7 Millionen Besuchern.

Twitter belgt in der Rangliste der Top10 der sozialen Netzwerke in Deutschland mit 3 Millionen Besuchern nur Platz 6 und hatte im August nur 0,2 Millionen Besucher mehr als die längst tot geglaubten VZ-Netzwerke.

Besucher der Top 10 sozialen Netzwerke in Deutschland im August 2012 in Mio
Quelle: Statista

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nur wenige Twitter-Fans in Deutschland

Allgemein scheint es in Deutschland keine große Begeisterung für den Kurznachrichtendienst Twitter zu geben. Der GlobalWebIndex zählte im zweiten Quartal 2012 2,4 Millionen aktive Twitter-Nutzer in deutschland. Aktive Nutzer sind solche, die sich mindestens einmal im Monat einloggen und einen Tweet posten. Wirklich aktiv sieht anders aus – die zahl der Nutzer, die über diesen einen Post hinaus aktiv sind, dürfte also noch geringer sein, als 2,4 Millionen.

In anderen Ländern dagegen ist der Kurznachrichtendienst deutlich beliebter: Spanien hatte im zweiten Quartal 2012 5,0 Millionen aktive Twitter-Nutzer, Großbritannien 6,6 Millionen. In Mexico waren 11,7 Millionen Nutzer im zweiten Quartal dieses Jahres bei Zwitter aktiv, in den USA waren es über 20 Millionen.

Mit jeweils über 30 Millionen aktiven Nutzern sind Indien und China die Länder mit den meisten aktiven Twitter-Nutzern im zweiten Quartal 2012. In Indien waren es 33 Millionen, die sich mindestens einmal einloggten und einen Tweet posteten, in China sogar 35,5 Millionen. Das verwunderliche daran: In China ist der Kurznachrichtendienst Twitter eigentlich gar nicht verfügbar.

Aktive Twitter-Nutzer in ausgewählte in Mio., Q2 2012
Quelle: Statista

Marketing betreiben mit Facebook

Facebook hat mittlerweile weltweit mehr als 900 Millionen Nutzer. Damit ist das soziale Netzwerk der ideale Ort, um auf das eigene Unternehmen und die angebotenen Dienstleistungen und Produkte aufmerksam zu machen.

 

Am Anfang steht die Planung

Egal, ob Sie lokal ein kleines Geschäft betreiben oder Ihr Unternehmen als bekannte Marke in aller Munde steht, zuerst müssen Sie sich über Ihren Markt Gedanken machen: Wer ist Ihre Zielgruppe? Wie möchte Ihre Zielgruppe angesprochen werden? Welche Botschaften und Informationen sind für Ihre Zielgruppe wichtig und interessant?

Einfach ins Blaue hinein zu starten geht in den meisten Fällen schief. Planen Sie daher Ihren Auftritt bei Facebook sehr genau. Auch intern sollten Sie sich gut strukturieren: Welches Budget steht für Social Media Aktivitäten zur Verfügung? Welche Mitarbeiter sind zuständig? Wie viel Zeit kann und soll investiert werden? Wer reagiert wie auf Kundenanfragen, die über Facebook gestellt werden?

 

Das weitere Vorgehen

Eine eigene Webseite und eine Facebook Fanpage sind das Must Have für Social Media Aktivitäten. Natürlich gibt es auch andere soziale Netzwerke, in denen Sie aktiv sein können oder sollen, aber Facebook ist nach wie vor das Netzwerk mit den meisten aktiven Nutzern.

Sichern Sie sich eine aussagekräftige URL (www.facebook.com/seosemkoeln) und machen Sie diese anschließend auch über andere Werbekanäle bekannt: Plakate, Flyer, Email-Signatur etc. Außerdem ist es sinnvoll, über die Suchfunktion Kunden und Freunde zu suchen und diese als Freunde hinzuzufügen. Auch das Kommentieren anderer Beiträge auf Fanpages, Pinnwänden oder in Themengruppen kann Ihnen neue Freunde und Fans bescheren.

 

Die Pflege der Fanpage ist entscheidend

Überlegen Sie sich genau, wie häufig Sie Ihre Fans mit neuen Informationen und Beiträgen versorgen möchten. Eine Facebook Fanpage, die nicht gepflegt wird, nützt niemandem; übermäßig viele Beiträge können aber als unangenehm oder Spam empfunden werden.

Versuchen Sie mit Ihrer Community in Kontakt zu treten. Regen Sie Gespräche und Diskussionen an und gehen Sie auf Rückmeldungen zu Ihren Beiträgen ein. Versuchen Sie auch, Ihre Mitarbeiter einzubinden und ermutigen Sie sie, selbst Fans zu werden – direkte Freunde sind der Schlüssel zu großer Aufmerksamkeit!

 

Facebook Fanpage bei Google & Co.

Achten Sie darauf, dass Ihre Fanpage bei Freunden und in der Suchfunktion von Facebook zu finden ist. Um auch Nutzer außerhalb von Facebook zu generieren, ist es zudem enorm wichtig, dass Ihre Fanpage zusätzlich bei Google, Yahoo und anderen Suchmaschinen indexiert ist.

 

Werbeanzeigen bei Facebook

Werben bei Facebook – auch das ist möglich. Facebook bietet zwei unterschiedliche Anzeigenvarianten. Display oder Social. Diese können über CPC (Cost per Click) oder CPM (Click per Thousand Impressions) abgerechnet werden. Nutzer, die Ihre Anzeige bei Facebook anklicken, können Sie auf Ihre Webseite oder Ihre Fanpage leiten. Es empfiehlt sich aber, die Fanpage zu wählen, da Facebook-Nutzer sich in der Facebook-Umgebung wohler fühlen.

 

Die eigene App

Facebook bietet die Möglichkeit, eigne kleine Apps zu entwickeln und in die Fanpage einzubinden. Dies können kleines Games, Gewinnspiele oder ähnliches sein. Das Entwickeln von Facebook-Apps ist sehr beliebt, da sie relativ einfach und kostengünstig zu gestalten sind.

 

Das eigene Event

Der Tag der offenen Tür steht an? Oder das alljährliche Sommerfest? Laden Sie Kunden, Fans und Freunden über Facebook zu Ihren Veranstaltungen ein. Über Facebook können Sie einfach und schnell ein großes Publikum erreichen. Aber achten Sie immer darauf, ob es sich um eine öffentliche Veranstaltung handelt oder ob Sie nur ausgewählte Freunde und Fans einladen möchten.

 

Aller Anfang ist schwer

Niemand startet seinen Auftritt bei Facebook und hat direkt tausende Freunde und bekommt zu allen Beiträgen Kommentare und Rückmeldungen. Wer im Social Media Bereich erfolgreich sein möchte, braucht vor allem Geduld und Durchhaltevermögen. Geben Sie nicht direkt auf, wenn Ihre Beiträge nur von wenigen Nutzern gelesen und kommentiert werden. Ihr Kundenstamm hat sich auch nicht von heute auf morgen entwickelt und genauso ist es mit Ihrer Fangemeinde in Facebook – geben Sie sich und Ihrer Fanpage ein wenig Zeit!

Der Conversion Header

Platzierung von USPs und vertrauensbildenden Elementen im Sichtbaren Bereich

 

Das Vertrauen von Nutzern zu gewinnen und sich von Wettbewerbern zu unterscheiden ist besonders für kleine weniger bekannte Online-Shops essentiell. Dabei zählt besonders der erste Eindruck. Bereits auf der Startseite sollten die Vorteile kommuniziert werden – im Header bzw. im für Nutzer sichtbaren Bereich.

Eine Studie unter 100 Online-Shops verschiedener Branchen beschreibt, wie das Thema Vertrauen schaffen und USPs (Unique Selling Proposition – Alleinstellungsmerkmale) einsetzen in der Praxis aussieht.

 

Definition und Relevanz: Conversion Header vs. Conversion Footer

Der Conversion Header enthält USPs und vertrauensbildende Elemente wie Gütesiegel und Zertifikate im Headbereich der Startseite. Dadurch, dass sich der Headbereich in der Regel nicht verändert, sind die Vorteile für Nutzer auf jeder Unterseite des Shops sichtbar.

Die beliebteste Zielseite für Online-Shops ist die Startseite, dort steigen auch viele potentielle Neukunden ein. Sie verschaffen sich auf der Startseite einen Überblick über den Shop und sein Angebot. Dabei zieht der Headbereich als eines der ersten Elemente die Nutzeraufmerksamkeit auf sich. Wird der Headbereich richtig genutzt, können Online-Shops das Vertrauen der Nutzer gewinnen; Nutzer fühlen sich sicher und kaufen deshalb nicht bei der Konkurrenz.

Da Vertrauen und Vorteile am Shopumsatz beteiligt sind bzw. zu Verkäufen oder Conversions führen, kann der mit USPs und Gütesiegeln bestückte Headbereich als Conversion Header bezeichnet werden.

Im Gegensatz dazu ist auch ein Conversion Footer möglich. Jedoch zeigt sich immer wieder, dass die Footer so überfüllt sind und die Gefahr damit groß ist, dass die USPs nicht oder nur in sehr geringem Maße von Nutzern wahrgenommen werden. Dies kann natürlich von Online-Shop zu Online-Shop unterschiedlich sein.

Der größte Nachteil ist aber, dass der Footer erst zu einem sehr späten Zeitpunkt die Aufmerksamkeit von Nutzern erhält. Bis Nutzer den Footer erreicht haben, kann es durchaus vorkommen, dass sie bereits zu der Erkenntnis gelangt sind, dass ein anderer Onlie-Shop eher ihren Bedürfnissen entspricht und sie deshalb abspringen. Außerdem werden Footer häufig den individuellen Unterseiten angepasst, sodass es keine Garantie gibt, dass die Vorteile im Footer immer ersichtlich sind.

Empfehlenswert ist es daher, den Conversion Footer als unterstützendes Element zum Conversion Header zu verwenden. So könnten im Header die wichtigsten 3 Vorteile platziert sein und im Footer die wichtigsten 5, bestehende aus den wichtigsten 3 und 2 weiteren.

 

USPs und Gütesiegel

USPs – Unique Selling Positions – bezeichnen ein Alleinstellungsmerkmal und Verkaufsargument, welches einen Online-Shop einzigartig macht und von der Konkurrenz unterscheidet. Kostenloser Versand, der durch ein kleines Stenchen (*) gekennzeichnet erst ab einem bestimmten Bestellwert zutrifft, ist beispielsweise weder ein einzigartiger Vorteil, noch ein Vorteil überhaupt, da er mit Einschränkungen versehen ist.

Gütesiegel zeigen, dass ein Online-Shop von einem unabhängigen externen Unternehmen geprüft und als sicher und vertrauenswürdig befunden wurde. Verschieden Zertifikate beinhalten verschiedene Prüfkriterien. Auch die Auszeichnung selbst ist mit unterschiedlichen Kosten verbunden. Daher sollte jeder Shop-Betreiber für sich individuell prüfen, welche Gütesiegel für den eigenen Shop am besten geeignet sind. Grundsätzlich sollte aber darauf geachtet werden, dass die Siegel und Zertifikate bekannt sind, sie bei den Nutzern einen Wiedererkennungswert haben. Dies kann beispielsweise das Trusted-Shops- oder TÜV-Gütesiegel sein.

 

TRG Studie „Der Conversion Header“

Die TRG (The Reach Group – Strategische Online Marketing Beratung) hat anhand von 100 Online-Shops aus verschiedenen Branchen untersucht, wie Online-Shops vertrauen schaffen und USPs einsetzen. Dabei kommt die Studie zu folgenden Ergebnissen:

Das Logo befindet sich bei 88 Prozent der untersuchten Shops im Headbereich links, die Suchfunktion zu 41 Prozent rechts, der Warenkorb zu 71 Prozent ebenfalls rechts und Kontaktmöglichkeiten zu 31 Prozent im rechtsseitigen Bereich des Headers. Durchschnittlich wird mit 3 Vorteilen und 2 Gütesiegeln geworben.

Ein Header sieht nach diesen Wahrscheinlichkeiten so aus:

Der Conversion Header
Quelle: http://www.trg.de/fileadmin/user_upload/Presse/Veroeffentlichungen/Studien/TRG_Whitepaper_Der_Conversion_Header_201209.pdf

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aus Sicht der TRG ist zalando.de der Shop, der den Conversion Header bestmöglich umgesetzt hat.

Conversion Header zalando.de – ein sehr gutes Beispiel

 

 

 

 

 

Die TRG spricht abschließend folgende Empfehlungen für die Betreiber von Online-Shos aus:

  • Online-Shops müssen sich mit einzigartigen Vorteilen von Wettbewerbern absetzen
  • Um das Vertrauen der Kunden zu sichern oder zu unterstützen, sollten bekannte Gütesiegel und Zertifikate verwendet werden
  • Die Gütesiegel und USPs müssen mit einem Mouseover-Effekt versehen und entsprechend verlinkt werden
  • Ein Conversion Footer sollte lediglich unterstützend verwendet werden
  • Die Vorteile, Zertifikate und Siegel sollten sich auf der Startseite und allen Unterseiten befinden; besonders wichtig sind dabei die Produktdetailseiten und der Bestellprozess, da Nutzer dort die Produkte in den Warenkorb legen bzw. dort die gewünschte Conversion erzielt wird
  • Kontaktmöglichkeiten müssen im sichtbaren bereich platziert werden, dies ist besonders bei erklärungsbedürftigen Produkten essentiell

 

 

Die kompletten Ergebnisse der Studie sind hier zu finden

 

Quelle: TRG – The Reach Group GmbH http://www.reachblog.de/der-conversion-header-studie-mit-100-onlineshops/7537/