Zielgruppentargeting auf Basis demografischer Daten

Zielgruppentargeting bei Google AdWords

Google AdWords bietet bereits seit letztem Jahr die Möglichkeit, im Display-Netzwerk Zielgruppen anhand demografischer Daten festzulegen. Dadurch lassen sich spezifische Nutzergruppen nach Alter, Geschlecht und weiteren Daten ansteuern. Google hat diese Funktion nun weitgehend freigeschaltet; sie können in über 39 Ländern genutzt werden.

 

Vorteil des Zielgruppentargeting auf Basis demografischer Daten

Mithilfe der demografischen Ausrichtung in AdWords können potenzielle Kunden leichter erreicht werden, die wahrscheinlich zu den von Werbetreibenden ausgewählten demografischen Gruppen gehören.

Angenommen, ein  Produkt oder eine Dienstleistung sind speziell für Nutzer eines bestimmten Geschlechts konzipiert oder der typische Kunde eines Unternehmens gehört einer bestimmten Altersgruppe an. Werbetreibende können bei Google AdWords die demografische Ausrichtung verwenden, um gezielt die Nutzer zu erreichen, die die Produkte am ehesten kaufen oder die angebotene Dienstleistung am ehesten in Anspruch nehmen.

Unter Umständen empfiehlt es sich, ein Unternehmen auf unterschiedliche Weise für Nutzer zu vermarkten, die sich in verschiedenen Altersgruppen und Lebensphasen befinden. Durch den Einsatz der demografischen Ausrichtung können für jede Gruppe von Nutzern nicht nur andere Gebote festlegt, sondern auch unterschiedliche Anzeigen verwendet werden.

Außerdem können demografische Kategorien ausgeschlossen werden, wenn Anzeigen nicht für Personen bestimmter Altersgruppen oder eines bestimmten Geschlechts geschaltet werden sollen.

 

So ermittelt Google demografische Daten

Besucht ein Nutzer eine Webseite des Google Display-Netzwerks, speichert Google mithilfe eines sogenannten Cookies eine Zahl im Browser des Nutzers. Diese Zahl dient der Identifizierung eines Webbrowsers auf einem Computer, nicht der Identifizierung einer Person. Die Browser der Nutzer können nun auf Grundlage der besuchten Webseiten einer demografischen Kategorie zugeordnet werden; einem Geschlecht oder einer Altersgruppe.   

Außerdem geben einige Publisher demografische Daten an Google weiter, die Nutzer auf bestimmten Webseiten – z.B. in sozialen Netzwerken – miteinander teilen.

 

Quellen: adseed.de http://www.adseed.de/adwords-news-im-uberblick-36-kw-2012/

AdWords-Hilfe https://support.google.com/adwords/bin/answer.py?hl=de&answer=2580383

Optimieren Sie Ihren Google Places Eintrag

Lokal gut gefunden werden

Viele Nutzer suchen Dienstleister, Geschäfte und Produkte lokal. Eine gute Möglichkeit, bei lokalen Suchanfragen präsent zu sein, ist ein Google Places Eintrag. Damit dieser bei der lokalen Suche nach Branchen und Städten gut gefunden wird, ist es besonders wichtig, dass Ihr Places Eintrag mit allen wichtigen Informationen gefüttert wird.

 

Grundsätzliches

Ihr Eintrag sollte zunächst alle grundlegenden Informationen enthalten: Firmenname, Adresse, Telefonnummer. Diese sind wichtig, damit Ihr Unternehmen lokal gefunden werden kann. Aber auch Ihre Emailadresse und die Domain Ihrer Webseite sollten Sie angebeten, damit Nutzer auch zu Ihrer Webseite finden, um sich dort weiter informieren zu können.

Geben Sie anschließend eine Beschreibung Ihres Unternehmens, Ihrer Dienstleistungen oder Ihrer Produkte ein. Diese sollte kurz und prägnant sein, da Ihnen dafür maximal 200 Zeichen zur Verfügung stehen. Versuchen Sie möglichst Ihre Produkte und Leistungen und Ihren Standort in die Beschreibung mit aufzunehmen.

 

Einzugsgebiet, Standort, Öffnungszeiten, Zahlungsoptionen

Wenn Sie Ihre Dienstleistungen nur lokal in einem eingegrenzten Gebiet anbieten, sollten Sie dies unbedingt angeben. So vermeiden Sie es, dass Interessenten mit Ihnen Kontakt aufnehmen, die nicht in Ihrem Arbeitsradius ansässig sind.

Haben Sie ein lokales Geschäft mit bestimmten Öffnungszeiten, können Sie auch diese angeben. Bei einem Arzt mit bestimmten Sprechzeiten wissen Nutzer so beispielsweise schon, wann telefonisch jemand zu erreichen ist und wann nicht oder wann sie vor Ort jemanden antreffen.

Nicht alle Geschäfte akzeptieren alle Zahlungsmittel. Geben Sie Interessenten die Information, welche Zahlungsmittel Sie akzeptieren und welche nicht. Jede Information, die Sie in Ihren Places Eintrag angeben, kann für potentielle Kunden wichtig sein und unterstützt das Ranking Ihres Eintrags.

 

Kategorien

Die Kategorien helfen Ihnen, Ihre Branche und damit Ihr Tätigkeitsfeld zu bestimmen. Bei der Auswahl einer Branche sollten Sie darauf achten, dass diese möglichst gut zu Ihrem Unternehmen, Ihren Dienstleistungen und Ihren Produkten passt.

Insgesamt können Sie bis zu fünf Kategorien anbeten. Dabei muss die erste Kategorie eine von denen sein, die das System vorgibt. Anschließend können Sie vier weitere Kategorien frei hinzufügen. Dies sollten Sie, falls möglich, auch tun, um Ihr Leistungsspektrum so gut wie möglich darzustellen.

 

Fotos

Nach Möglichkeit sollten jedem Google Places Eintrag Fotos hinzugefügt werden. Das erste hochgeladene Foto sollte dabei Ihr Logo sein. Anschließend können Sie Bilder Ihrer Produkte oder Ihres Unternehmens hinzufügen. Bis zu zehn Fotos können einem Eintrag hinzugefügt werden – laden Sie also ruhig mehr Fotos hoch, mehr ist mehr.

 

Videos

Gibt es ein oder mehrere Videos, die Sie, Ihr Unternehmen, Ihre Dienstleistungen oder Ihre Produkte repräsentiert? Dann fügen Sie auch diese Ihrem Google Places Eintrag hinzu. DieWebAG Kunden können hier auch die von uns erstelle Video nutzen.

 

Zusätzliche Tipps

Für eine gute Positionierung Ihres Google Places Eintrags sollten Sie Ihr Unternehmen zusätzlich in Online-Branchenbüchern eintragen. Hier einige Beispiele: Standbranchenbuch.com, Pointoo.de, Meinestadt.de, Gelbeseiten.de, Klicktel.de oder Markplatz-Mittelstand.de.

Dabei sollten Sie darauf achten, dass der Firmenname bei allen Plattformen identisch ist, Telefon- und Faxnummer identisch sind, die Adresse immer aktuell und in derselben Schreibweise ist und die verwendeten Branchenkategorien möglichst gleich sind.

 

Bewertungen

Google Places Einträge bieten die Möglichkeit einer Bewertung Ihres Unternehmens. Bitten Sie Ihre Kunden, Ihnen dort ein Feedback zu geben. Jede Bewertung wertet Ihren Eintrag auf und bietet Interessenten die Möglichkeit, sich ein noch genaueres Bild zu machen.

9 Tipps, um die Conversion-Rate zu steigern

  1. Sorgen Sie für eine schnelle Ladegeschwindigkeit Ihrer Webseite. Je länger Nutzer warten müssen, desto höher ist die Absprungrate.
  2. Tunen Sie Ihre Produktbeschreibungen. Liefern Sie Nutzern ausführliche Produktinformationen und binden Sie Fotos mit ein. Kundenrezensionen wirken zusätzlich unterstützend.
  3. Überarbeiten Sie Startseite und Landingapges. Nutzer müssen sich dort sofort zurechtfinden und die gesuchten Produkte ohne große Umwege finden können.
  4. Implementieren Sie eine Intelligente Produktsuche mit Autofillfunktion und Live-Vorschau. Nutzer wollen nicht lange suchen, sondern direkt ans Ziel kommen. Das verringert ebenfalls die Absprungrate.
  5. Führen Sie Usability-Test durch. So lässt sich herausfinden, welche Elemente eventuell verbessert werden können.
  6. Überprüfen Sie die Qualität des (bezahlten) Traffics. Werden die Nutzer, die über bezahlte Anzeigen kommen, tatsächlich fündig? Falls nicht, gilt es die Kampagnen zu überprüfen.
  7. Optimieren Sie Ihren Checkout. Halten Sie den Bezahlvorgang so kurz wie möglich. Überprüfen Sie die Akzeptanz der verschiedenen Zahlungsarten und führen Sie einen Checkout ohne Registrierungspflicht durch.
  8. Verwenden Sie Shopgütesiegel. Das schafft besonders bei skeptischen Besuchern deutlich mehr Vertrauen.
  9. Schaffen Sie zusätzliche Kaufanreize durch Lieferinformationen. Das könnte „bis 18:00 bestellt, garantiert morgen erhalten“ oder „ab Summe X versandkostenfrei bestellen“ sein.

Quelle: Webselling Ausgabe 5/12 September-Oktober

Nutzung von Videoportalen in Deutschland 2012

Nutzung von Videoportalen in Deutschland

 

Videoportale im Internet

Mitte der 2000er Jahre wurden sie populär – Videoportale wie YouTube, MyVideo oder Clipfish, um nur einige zu nennen. Heute gehören sie zu den meistbesuchten Seiten im Netz. Inhaltlich ist dabei alles dabei: selbstgedrehte Videos, Musikvideos, Trailer, Serien. Es gibt fast nichts, wozu sich kein Video auf irgendeiner Videoplattform im Internet finden lässt.  Und zu all diesen Videos finden sich auch Nutzer, die diese anschauen. Täglich werden allein bei YouTube mehr als 65.000 neue Videos hochgeladen und über 4 Milliarden Vidoes angeschaut. 2010 wurden auf YouTube mehr als 13 Millionen Stunden Videomaterial hochgeladen und jede Minute kommen etwa 60 Stunden neues Videomaterial hinzu. Das entspricht sind fast 10 Jahre Content, die an jedem einzelnen Tag nur bei der Videoplattform  YouTube hochgeladen werden.

 

Ergebnis einer Umfrage unter deutschsprachigen Onlinenutzern ab 14 Jahren

Die ARD/ZDF-Onlinestudie 2012 untersuchte u.a. die Nutzung von Videoportalen in Deutschland. Im Jahr 2012 besuchen 59 Prozent der Onliner zumindest gelegentlich eine Videoplattform. Im Jahr 2007 waren es nur 34 Prozent aller Onliner, die zumindest gelegentlich eine Videoplattform wie YouTube nutzten. Jeder dritte Internetnutzer schaut 2012 sogar täglich oder wöchentlich Videos im Netz an.

Dabei variieren die angesehenen Videoinhalte zwischen den Geschlechtern. Frauen schauen häufiger Musikvideos an als Männer. Männer dagegen schauen im Vergleich häufiger selbstgedrehte Videos und Tutorials an. Film- und Fernsehtrailer schauen beide Geschlechter prozentual etwa gleich häufig an, genauso wie Animatics und Trickfilme.

 

Aber Videoplattformen können mehr

Längst sind Videoportale – allen voran der Marktführer YouTube – nicht mehr bloß zum reinen Anschauen von Videos aller Art da. Videoportale sind zum „Werkzeug“ von Werbetreibenden geworden. Beispielsweise nutzen  Firmen ihren eigenen YouTube Channel, um sich via Video der Weltöffentlichkeit zu präsentieren.

Aber die Videoplattform bietet auch die Möglichkeit, gezielt Werbevideos zu schalten. Google verknüpft dazu seine Produkte YouTube und AdWords und bietet damit hausintern die Möglichkeit, weiter Nutzer über ein anderes Werbemittel und einen anderen Werbekanal zu erreichen.  

So belohnt Google Social-Media-Bewertungen

Bei vielen Suchergebnissen von Google spielen Bewertungen eine immer wichtigere Rolle. Nicht nur Bewertungen aus Bewertungsportalen haben einen Einfluss, auch der Google+-Button kann ergebnisentscheidend sein.

 

Bewertungen aus Bewertungsportalen

Wer hier viele positive Stimmen und damit eine große Anzahl an Sternen verbuchen kann, hat bessere Chancen, das Vertrauen der Nutzer zu gewinnen und steigert damit auch die Wahrscheinlichkeit angeklickt zu werden.

Neben den Bewertungen im Google Places-Eintrag und Bewertungsportalen wie Ciao.de, Qype oder Dooyoo bieten auch viele Verkaufsplattformen und Onlieshops die Möglichkeit der Bewertung an: Amazon, Conrad Electronic, notebooksbilliger.de sind nur einige Beispiele. Es gibt allgemeine Bewertungsportale, Bewerungsportale für Produkte und Bewertungsportale für bestimmte Branchen wie Autowerkstätten, Ärzte, Handwerker, Hotels oder Versicherungsmarkler.

Bewertungen sind aber nicht nur für generische Suche interessant. Auch im Bereich der AdWords finden sich Bewertungen wieder und werten damit die Anzeigen von Werbetreibenden bei AdWords zusätzlich auf.

 

Google+

Der Einfluss von Google+ ist bisher als eher gering zu bewerten. Nicht nur das Unternehmen oder die Marke, nach der gesucht wird, muss eine Google+-Seite besitzen, auch Freunde müssten dieser Seite folgen, sie empfehlen, über sie sprechen und posten.

Bisher fehlt Google+ die ausreichende Masse, um für die Suchergebnisse wirklich relevant zu sein, aber der Trend weist eindeutig in diese Richtung. Vorraussetzung dafür, dass Google+ Einfluss auf die angezeigten Ergebnisse hat, ist natürlich immer, dass Nutzer eigeloggt sind, wenn sie bei Google eine Suchanfrage starten.