8 heiße SEO Tipps – SMX West Conference 2015 – Teil 1

 Bleiben Sie in Sachen SEO auf dem aktuellsten Stand!

Wir stellen Ihnen in unserer zweiteiligen Kurzserie die neusten SEO Tipps und Ratschläge von einer der größten Konferenzen der Branche vor, der Search Marketing Expo 2015 in San Jose.

Auf der SMX kommen professionelle SEOs und Internet Vermarkter zusammen, um sich über die neusten Taktiken zur Steigerung von Sichtbarkeit, Traffic, Conversions und Verkäufen auszutauschen. Für alle, die es nicht nach San Jose geschafft haben, fassen wir die neusten SEO Tipps noch einmal zusammen.

1. Keyword Recherche: Nutzer Profiling und Suchabsicht

Keyword RechercheBesteht Ihre Keyword Recherche noch immer daraus, im AdWords Keyword Planer nach Nischenkeywords zu suchen und Suchvolumen und Wettbewerbswerte zu vergleichen? Dann ist es an der Zeit, Kundenprofile in Ihre Keyword-Recherche-Workflow einzuführen. Wenn Sie das nächste Mal Ihre Keyword Liste überarbeiten, versuchen Sie, Ihre Zielgruppe zu verstehen.

Verstehen Sie das sozialdemographische Profil Ihre Nutzer

Wenn Sie verstehen, wer Ihre Kunden sind, dann werden Sie ihre Fragen und Bedürfnisse kennen und können ihnen überzeugende Inhalte liefern. Frauen benutzen in einigen Fällen andere Suchbegriffe als Männer. Das gleiche kann auf die verschiedenen Altersgruppen oder Menschen mit unterschiedlichem Bildungshintergrund passieren. Wenn Sie also ein bestimmtes Publikum ansprechen möchten, sollte Ihre Website in ihrer spezifischen Sprache zu ihren Kunden sprechen.

Hier einige Tipps, wie Sie Ihre Kunden besser kennen lernen:

  • Holen Sie sich Informationen aus erster Hand; sprechen Sie mit den Mitarbeitern, die direkt mit Ihren Kunden in Kontakt sind – Rezeptionisten, Kundendiensttechniker oder Vertriebsmitarbeiter.
  • Beobachten Sie, wie Ihre Kunden auf Social Media Plattformen interagieren, um zu erfahren, welche Wünsche und Bedürfnisse sie haben.
  • Führen Sie stichprobenartig Gespräche mit Interessenten und Kunden und achten Sie darauf, wie sie Ihre Marke, Produkte oder Dienstleistungen und ihre eigenen Bedürfnisse beschreiben.

Erfassen Sie Ihre Kunden auf den verschiedenen Etappen Ihres Kaufzyklus

Das Kaufzyklus Profiling ist einfach zu handhaben. In den verschiedenen Phasen des Kaufzyklus verwenden Ihre Kunden in der Regel verschiedene Suchanfragen. Hier ein Beispiel:

1. Phase: Bewertung von Optionen

Was Ihre Kunden in dieser Phase wollen, sind mehr Informationen

Suchanfrage: Bestes Telefon

2. Phase: Die Entscheidung ist gefallen

Jetzt wollen Ihre Kunden das Telefon kaufen

Suchanfrage: Telefon XY kaufen

3. Phase: Ausführung

Jetzt möchten Ihre Kunden das Telefon richtig nutzen

Suchanfrage: Rufnummern speichern Telefon XY

Berücksichtigen Sie diese Phase bei der Ausrichtung Ihrer Webseite. Was ist das Ziel,

wenn Nutzer diese Suchanfragen eingeben und welche Informationen erwarten sie auf Ihrer

Webseite? Was ist der nächste Schritt Ihrer Kunden, basierend auf den 3 Phasen des Kaufzyklus?

Wenn Sie einmal verstanden haben, was die Absicht der Nutzer und Ihrer Suchanfragen ist, können Sie Ihnen genau die Informationen bieten, nach denen sie gesucht haben.

Passen Sie Ihre Webseite an die Absicht Ihrer Nutzer an

In den meisten Fällen reicht das Keyword alleine nicht aus, um der Suchmaschine genau mitzuteilen, wonach ein Nutzer sucht. Das folgende Beispiel verdeutlicht dies:

Suchanfrage: Au pair Frankreich

Hinter dieser Suchanfrage könnten folgende Suchabsichten stecken, die von einander abweichen:

  • Ein Au Pair Mädchen finden, dass aus Frankreich kommt
  • Eine in Frankreich lebende Familie sucht ein Au Pair Mädchen
  • Ein Au pair Mädchen sucht nach einem Job in Frankreich

Genau aus diesem Grund verwenden Suchmaschinen wie Google neben dem Keyword weitere Kriterien wie Nutzerstandort und Suchhistorie, um die genaue Suchabsicht zu ermitteln und die Ergebnisse zu liefern, die den Suchenden weiterhelfen.

Denken Sie also daran, dass Ihre Keywords möglichst genau die Suchabsicht der Nutzer bedienen.   

2. Panda Update: Beachtung der technischen Aspekte

Google Panda UpdateDas Google Panda Update ist bereits über vier Jahre alt. Die meisten SEOs haben bereits verinnerlicht, dass es bei diesem Update um Inhalte, Werte und Qualität geht. Viele übersehen aber häufig die technischen Aspekte, die einen Rankingverlust verursachen kann.

Es gibt zwei typische Fälle, die zu beachten sind:

1. URL basierter doppelter Content

URL basierter doppelter Content ist ein typisches Problem bei Online Shops und entsteht, wenn derselbe Inhalt – meistens von Produktseiten – über mehrere URLs erreichbar ist.

Um dieses Prblem zu lösen, sollte sich die URL nach dem Weg ändern, den Nutzer gegangen sind, um ein Produkt zu erreichen.

Hier ein Beispiel für einen Online Shop, der eine Samsung 37″ LCD TV verkauft:

• /lcd-tv-37-inch;

• /lcd-tv-samsung;

• /lcd-tv-samsung-37-inch;

2. Doppelte „kein Ergebnis“ Seiten

„Kein Ergebnis“ Seiten werden in der Regel angezeigt, wenn ein Produkt vergriffen oder eingestellt ist. Auf lange Sicht kann dies zu mehreren Tausend „Kein Ergebnis“ Seiten führen.

Bessere Lösungen wären, anzugeben, dass das Produkt ausverkauft ist, oder eine 404 Seite.

3. HTTPS macht Seiten sicher und vertrauenswürdig

hand writting http as internet conceptFür die Nutzer der eigenen Services – wie beispielsweise die Google Suche oder Gmail – stellt Google automatisch eine verschlüsselte Verbindung her. Doch auch bei anderen Websites legt Google sehr großen Wert auf Sicherheit. Um das Internet  vertrauenswürdiger und zugleich sicherer zu machen, wurde HTTPS als Ranking-Signal in den Bewertungsalgorithmus aufgenommen. Safety first gilt also auch im Internet.

Obwohl die Bedeutung einer verschlüsselten Verbindung noch recht gering ist, erklärt Google, dass diese Methode zukünftig wichtiger wird. Durch die langsame Einführung dieses Rankingfaktors soll Webmastern die Möglichkeit gegeben werden, auf HTTPS umzusteigen.

Damit wird es für Websites notwendig, gültige Sicherheitszertifikate zu nutzen. Laut Aussage von Google ist eine Verlangsamung der Websitegeschwindigkeit durch die Verwendung einer sicheren SSL Verschlüsselung nicht zu befürchten.

Stattdessen liefert die Verwendung von HTTPS ein wichtiges Qualitätssignal, das sich positiv auf die auf das Ranking auswirken kann.

Weitere Informationen zur Nutzung von HTTPS werden im offiziellen Webmaster-Zentrale Blog genannt:

http://googlewebmastercentral-de.blogspot.de/2014/08/https-als-ranking-signal.html

4. 404 für nicht mehr existierende Seiten

Error 404 - Page not foundDie beiden großen Suchmaschinen Google und Bing sehen die Verwendung von 404-Seiten als wirkungsvolle Maßnahme bei der Entfernung einer Seite. Dabei wird ein negativer Effekt auf die eigenen Rankings vermieden.

Eine 404-Seite wird immer dann angezeigt, wenn versucht wird eine nicht existierende Seite aufzurufen. Ein fehlerhafter Link oder ein Schreibfehler sind mögliche Ursachen.

Kann ein Webserver die aufgerufene Seite nicht finden, so gibt er den Fehlercode 404 aus. Leider sind Standard-404-Seiten nicht sehr zielführend, da sie dem Nutzer keinen Mehrwert bieten. Aus diesem Grund sollten Webseitenbetreiber eine individuelle Seite erstellen, auf denen nützliche Informationen enthalten sind und den Nutzer animieren eine existierende Seite zu besuchen.

Wichtig bei der Erstellung einer eigenen Seite ist, dass der Fehlercode 404 weiterhin ausgegeben wird. Dies verhindert, dass die 404-Seite indexiert wird und dann möglicherweise in den Suchergebnissen auftaucht.

Wenn Sie eine eigene 404-Seite erstellen, sollten Sie folgendes beachten:

  • Dem Kunden muss freundlich und klar erklärt werden, dass die gesuchte Seite nicht existiert.
  • Das Design der Seite sollte dem der Website entsprechen
  • Links zu wichtigen Kategorien und zur Startseite sollen enthalten sein
  • Kontaktinformationen über die Nutzer fehlerhafte Links melden können sind sinnvoll
  • Die Seite muss den Fehlercode 404 ausgeben, wenn sie aufgerufen wird

Sobald eine hochwertige 404-Seite existiert, können URLs auf nicht mehr existierende Webseiten auf diese Umgeleitet werden. Wie dies funktioniert beschreibt Google in diesem Artikel: https://support.google.com/webmasters/answer/83106

 

 

Erfahren Sie im zweiten Teil unserer Kurzserie, warum die Sitemap noch immer einen großen Einfluss auf das ranking hat, wie wichtig mobile Optimierung, ob Fake User die SEO der Zukunft sind und was Sie bei Link Panalties beachten müssen.

Ihre Bilder für Google optimiert

Um Ihre Webseite ansprechend zu gestalten und Ihren Besuchern einen Mehrwert zu bieten, sollten Sie neben SEO optimiertem Text auch Bilder und Videos einbauen. Damit Ihre Bilder dem Nutzer aber tatsächlich einen Mehrwert bieten und auch für Google relevant sind, sollten Sie einige Punkte beachten. Wir als Ihre SEO Agentur zeigen dies an unserem Beispielbild eines Autos, von dem wir annehmen, es sei ein Golf GTE Plug-in Hybrid.

Ausschnitt eines fahrenden VW Golf auf der Landstraße

Unser Beispielbild: Fahrender VW Golf GTE Plug-in Hybrid auf der Landstraße

1.    Die richtigen Bildinformationen

Verwenden Sie genaue, aussagekräftige Dateinamen

Der Dateiname weist Google auf den Gegenstand des Bildes hin und ist auch für den Besucher Ihrer Webseite hilfreich. Findet Google keinen geeigneten Text auf der Seite, auf der das Bild gefunden wurde, wird der Dateiname als Auszug des Bildes in den Suchergebnissen verwendet.

Gut:

Golf_GTE_Plug-in-Hybrid.jpg

Weniger gut:

IMG00023.jpg

Erstellen Sie geeignete Alternativtexte

Das Alt Attribut dient der Beschreibung des Contents der Bilddatei und ist aus mehreren Gründen wichtig:

–          Durch Alternativtexte erhält Google nützliche Informationen zum Gegenstand eines Bildes, anhand derer das beste Bild als Ergebnis für die Suchanfrage eines Nutzers ermittelt wird.

–          Nutzer mit Sehbeeinträchtigung, die Sprachprogramme verwenden oder Nutzer, die mit einer geringen Bandbreite surfen, können möglicherweise gar keine Bilder anzeigen. Ein aussagekräftiger Alternativtext vermittelt ihnen wichtige Informationen.

Weniger gut:

<img src=“Golf_GTE_Plug-in_Hybrid.jpg“ alt=““/>

Besser:

<img src=“Golf_GTE_Plug-in_Hybrid.jpg“ alt=“ Golf_GTE_Plug-in_Hybrid“/>

Am besten:

Img src“ Golf_GTE_Plug-in_Hybrid.jpg“ alt=“Ausschnitt eines fahrenden VW Golf  auf der Landstraße“/>

Sinnvolle und aussagekräftige Ankertexte

Häufig wird ein Bild als interne Verlinkung genutzt. Sinnvolle, aussagekräftige und relevante Ankertexte verbessern das Nutzererlebnis und Nutzer bekommen mehr Informationen zum Ziel des Links.

Sinnvoller Ankertext:

Bilder vom neuen Golf GTE Plug-in Hybrid

 

2.    Das Bild im richtigen Kontext

Die Seite, auf der sich Ihr Bild befindet, und der umgebende Content (inklusive Bildunterschrift und Bildtitel) liefern Google wichtige Informationen zum Gegenstand des Bildes. Das Bild sollte möglichst in der Nähe des dazugehörigen Textes platziert werden und über nützliche und aussagekräftige Titel und Bildunterschriften verfügen.

 

3.    Der Schutz des eigenen Bildes

Bilder werden häufig von anderen Nutzern kopiert, weshalb Google oft mehrere Kopien desselben Bildes findet. Google identifiziert die ursprüngliche Quelle des Bildes anhand verschiedener Signale und Sie können Google dabei unterstützen, indem Sie möglichst viele Informationen angeben. Außerdem kann Google anhand Ihrer Informationen den Content sowie den Gegenstand Ihres Bildes näher bestimmen.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, das Kopieren Ihrer Bilder zu verhindern, z.B. mit Wasserzeichen oder Urheberrechtshinweisen. Derartige Informationen wirken sich nicht auf die Präsenz Ihrer Bilder in den Suchergebnissen von Google aus. Wenn jedoch die Qualität Ihres Bildes in den Augen der Nutzer dadurch herabgesetzt wird, wird es in den Suchergebnissen eventuell weniger oft angeklickt.

Ausschnitt eines fahrenden VW Golf auf einer Landstraße

Unser Beispielbild mit Wasserzeichen: Fahrender VW Golf GTE Plug-in Hybrid auf der Landstraße

Wenn Sie Google Shopping Nutzen, sollten Sie allerdings auf Wasserzeichen verzichten. Enthält Ihr Datenfeed allgemeine Bilder, die nicht das Produkt zeigen, Bilder mit Werbetexten, Händlerlogos oder Wasserzeichen, werden diese von Google nicht für Shopping freigegeben.

 

4.    Werbung im Bild

Viele Webseitenbetreiber machen Werbung im Ihren Bildern. Sei es für das Produkt selbst durch ein Gütesiegel oder für sich als Anbieter, beispielsweise mit einem Logo und dem Hinweis, der günstigste Anbieter zu sein.  Das wird von Google als Werbung im Bild gewertet. Bilder, die Werbung enthalten, verschwinden immer mehr aus den Ergebnisseiten von Google, weshalb Sie auf derartige Bilder verzichten sollten.

Ausschnitt eines fahhrenden VW Golf auf der Landstraße

Unser Beispielbild mit Logo: Fahrender VW Golf auf der Landstraße

 

5.    Schaffen Sie hervorragende Nutzererlebnisse

Content in Bildform ist eine sehr gute Möglichkeit, die Aufrufe Ihrer Webseite zu steigern. Daher ist es sinnvoll, bei der Veröffentlichung von Bildern die bestmögliche Nutzerfreundlichkeit herzustellen.

Bilder von hoher Qualität

Bilder von hoher Qualität sind ansprechender als verschwommene oder unscharfe Bilder. Hochwertige und scharfe Bilder werden auch als Miniaturansicht in den Suchergebnissen von Google besser angezeigt, wodurch die Wahrscheinlichkeit steigt, dass Nutzer darauf klicken.

Ausschnitt eines fahrenden VW Golf auf der Landstraße

Unser Beispielbild als Miniaturansicht: Fahrender VW Golf GTE Plug-in Hybrid auf der Landstraße

Ausschnitt eines fahrenden VW Golf auf der Landstraße

Unser Beispielbild als kleinere Miniaturansicht: Fahrender VW Golf GTE Plug-in Hybrid auf der Landstraße

Ausschnitt eines fahrenden VW Golf auf der Landstraße

Unser Beispielbild als noch kleinere Miniaturansicht: Fahrender VW Golf GTE Plug-in Hybrid auf der Landstraße

 

 

 

 

 

 

Eigenständige Zielseiten

Auch wenn ein Bild auf mehreren Seiten Ihrer Webseite erscheint, ist es sinnvoll, für jedes Bild eine eigene Zielseite zu erstellen, auf der alle zugehörigen Informationen gesammelt werden. In diesem Fall sollten Sie auf jeder Seite eindeutige Informationen angeben –  Aussagekräftige Titel und Bildunterschriften. Sie können auch die für Kommentar- und Bewertungsfunktion für jedes Bild aktivieren.

Die richtige Position

Da nicht alle Besucher auf Ihrer Webseite bis zum Ende scrollen, sollten Sie Ihre Bilder möglichst weit oben platzieren. So werden sie sofort gesehen.

Verzeichnisse strukturieren

Es kann durchaus sinnvoll sein, Ihre Verzeichnisse so zu strukturieren, dass ähnliche Bilder zusammen gespeichert werden. Sie können beispielsweise ein Verzeichnis für Bilder in Vollgröße anlegen und eines für Miniaturen. Oder Sie erstellen Verzeichnisse für einzelne Bildkategorien. Sollte Ihre Webseite Bilder enthalten, die nicht für Kinderaugen geeignet sind, sollten Sie diese immer getrennt von den restlichen Bildern speichern.

Höhe und Breite

Ein Webbrowser kann mit der Darstellung Ihrer Webseite bereits beginnen, bevor die Bilder heruntergeladen wurden. Die Voraussetzung dafür ist, dass die Abmessungen bekannt sind, damit nicht austauschbare Elemente um sie herum platziert werden. Die Angabe von Höhe und Breite Ihrer Bilder kann also das Laden Ihrer Seiten beschleunigen und damit das Nutzererlebnis verbessern.

 

Das Ziel von Google ist es immer, Nutzern bei Ihrer Suche – egal ob Bildersuche oder Websuche – die besten und relevantesten Suchergebnisse zu liefern. Wenn Sie diese Vorgehensweisen bei der Verwendung von Bildern auf Ihrer Webseite befolgen, erhöhen Sie damit die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre Bilder in den Ergebnissen der Bildersuche erscheinen.

 

 

Das Erlebnismarketing bringt den Erfolg

Mit Erlebnismarketing zum erfolgreichen Shop

Im lokalen Handel ist Erlebnismarketing ein wichtiger Teil der Kommunikationspolitik. Es gilt, dem Kunden nach Betreten des Geschäfts ein Erlebnis zu bieten, Kaufanreize zu schaffen und langfristig in Erinnerung zu bleiben. Und das aus gutem Grund: Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass rund 90% aller Kaufentscheidungen im Unterbewusstsein getroffen werden.

Obwohl der Online Handel viele Vorzüge bietet, wie etwa 24-stündige Erreichbarkeit, bequeme Lieferung nach Hause oder ein nahezu unbegrenztes Angebot, gibt es einen klaren Nachteil gegenüber lokalen Geschäften: Sinneswahrnehmungen sind nur eingeschränkt möglich; Online Kunden können nicht durch Gerüche oder haptische Wahrnehmungen in ihrer Kaufentscheidung beeinflusst werden.

Mit 5 Tipps zum Erlebnismarketing ist es Online Händlern aber dennoch möglich, die Kaufentscheidung der Nutzer zu stärken:

1. Die Käufertypisierung

erlebnismarketing_Käufertypisierung

Wer ist Ihre Zielgruppe, wen möchten Sie mit Ihrem Online Shop erreichen? Das ist hier die entscheidende Frage! Sind es weibliche oder männliche Kunden, die in Ihrem Online Shop bestellen? Wie alt sind sie? Wodurch zeichnen sie sich aus, wie leben sie und wie gestalten sie ihre Freizeit?Die Einteilung Ihrer potenziellen Kunden nach diesen soziodemografischen und psychografischen Merkmalen hilft Ihnen dabei, Ihren Online Shop zielgruppengerecht zu gestalten und auf die jeweiligen Bedürfnisse Ihrer Kunden zu reagieren.

2. Ein ansprechendes Design

Ziel Ihres Online Shops sollte nicht nur sein, Besucher zu Kunden zu machen, sondern auch langfristig in Erinnerung zu bleiben. Dazu sollte sich Ihr Shop von anderen abheben und mit Individualität und Kreativität punkten. Die Startseite Ihres Online Shops ist Ihr Aushängeschild. Sie sollte Besucher mit einem ansprechenden Design empfangen, bei dem Sie immer Ihre Zielgruppe im Auge behalten. Das gilt auch für den Startseitentext. Laden Sie Ihre Zielgruppe ein, in Ihren Online Shop einzutauchen und machen Sie sie neugierig auf Ihre Produkte, ohne sie dabei mit Informationen zu überhäufen. Auch Ihre Coporate Identity ist wichtig. Sie gibt Ihrem Shop eine Persönlichkeit. Wählen Sie dazu ein einprägsames Logo oder zeigen Sie die Gesichter hinter Ihrem Online Shop. Gerade Letzteres verschafft Besuchern einen Einblick in Ihr Unternehmen und fördert Vertrauen.

3. Emotionale Produktpräsentationen

Bei der Produktpräsentation geht es vor allem darum, Ihre Besucher emotional zu packen. Verwenden Sie dazu authentische und lebendige Fotos, Animationen und Videos Ihrer Produkte. Indem Sie zusätzlich zum Produkt auch Gesichter und Umgebungen zeigen, transportieren Sie Erlebnisse und schaffen es, Gefühle bei Ihren potenziellen Kunden auszulösen, da es ihnen leichter fällt, sich Ihre Produkte im persönlichen Umfeld vorzustellen.

4. Bewertungen mit Gesicht

erlebnismarketing_bewertungen mit gesichtDie Urteile Dritter sind laut einer Studie der ECC Köln für 70% der Online Shopper bei einer Kaufentscheidung wichtig. Kundenbewertungen wird eine hohe Glaubwürdigkeit zugemessen, vor allem auch deshalb, weil häufig Farben, Größen etc. in der Realität anders ausfallen, als sie online beschrieben wurden. Wenn Sie Ihre Kunden dazu auffordern, Kundenbewertungen via Videobotschaften zu senden, geben Sie den Bewertungen ein Gesicht und können potenzielle Kunden noch effektiver in ihrer Kaufentscheidung unterstützen. Videobewertungen machen es möglich, die Gefühle, die die bei Ihnen gekauften Produkte beim Kunden auslösen, noch deutlicher darzustellen, als es eine reine Textbewertung kann. Insbesondere die sozialen Netzwerke wie Facebook, Google + oder Twitter (Social Media Markeitng) sind ein willkommener Kommunikationsträger für Videos. Zudem erfolgt die Verbreitung extrem schnell und kostenfrei. Eine Kombination aus einem Aufruf zu Videobewertung und einem Gewinnspiel kann ein Anreiz für Ihre Kunden sein, Ihre Produkte mit einem kurzen Video zu bewerten.

5. Der Marketing Mix

Das Erlebnismarketing sollte immer als Teil des Marketing Mixes gesehen werden. Deshalb sollten Sie andere Teile Ihre Kommunikationspolitik sowie Preis-, Produkt und Distributionspolitik immer mit einbeziehen. Alle Bereiche sollten stets aufeinander abgestimmt werden und so gemeinsam dazu beitragen, Besucher zu Kunden zu machen. Bieten Sie Ihren Besuchern zudem die Möglichkeit, mit Ihnen Kontakt aufzunehmen. Ein Livechat kann beispielsweise Fragen und Unsicherheiten klären und durch die individuelle Betreuung auch das positive Erlebnis stärken. Die Option, Produkte nach Kundenwünschen zu individualisieren, stärkt ebenfalls das positive Erlebnis, da Sie Ihren Kunden in diesem Moment den Wunsch erfüllen, etwas zu besitzen, das sonst niemand hat. Mehrwerte wie Rezeptvorschläge, Stylingtipps, ausführliche Rezensionen – vielleicht sogar in  einem eigenen Blog – können zusätzlich dazu beitragen, Ihren Online Shop zu einem Erlebnis, Besucher zu Kunden zu machen und diese an sich zu binden. Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf.

Ihr Schlüssel zum Erfolg

Die Kombination aus Individualität und dem Kennen der eigenen Zielgruppe führt zum Erfolg. Das ist auch der Grund, weshalb es nie das Patentrezept für einen erfolgreichen Online Shop geben wird. Zwei sehr hilfreichen Tipps aber gab bereits Charles Lazarus, der Gründer von Toys’R’Us: „Die besten Ideen kommen mir, wenn ich mir vorstelle, ich bin mein eigener Kunde“ und „die meisten Dinge, die wir lernen, lernen wir von unseren Kunden“.

 

 

 

Local SEO Trend im Jahr 2015 richtig nutzen

Was ist Local SEO?

Wie der Name schon andeutet, ist die sog. „Local SEO“ (dt. „lokale Suchmaschinenoptimierung“) eine Suchmaschinenoptimierung mit Fokus auf die örtlichen Ergebnisse. Hier geht es also stets um ortsbezogene Platzierungen in den SERPs.

Rein aus Sicht der Nutzer greifen dabei 2 Faktoren. Wenn ein Nutzer bei Google etwas sucht, versucht Google erstmal selbst, den Standort des Nutzers zu lokalisieren und direkt die passenden Ergebnisse anzubieten. Das ist auch aus Nutzersicht sehr sinnvoll, denn wer in Köln eine Autopanne hat und nun eine entsprechende Werkstatt sucht, hat mit aller Wahrscheinlichkeit nur wenig Interesse daran, Werkstätten aus Berlin präsentiert zu bekommen.
Sofern die Lokalisierung des Nutzers durch Google möglich ist, bekommt man so auch schon ohne eigenes Zutun direkt passende, lokale Ergebnisse geliefert.

local_seo_1
(Suche nach „Autowerkstatt“, Standort des Nutzers ist Köln)

Eine andere Möglichkeit ist, dass man selbst in der Suchanfrage den Ort angibt. Da greifen dann nicht die Erkennungsfunktionen bzgl. des eigenen Standorts, es werden stattdessen Ergebnisse auf Basis der konkreten Suchanfrage geliefert.
Wenn der Nutzer sich bspw. in Köln befindet, aber Kinderärzte in Berlin gelistet haben möchte, so ist dies über eine Suchanfrage mit konkreterer Ortsangabe möglich – wie z.B. „Kinderarzt Berlin“

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(Suche nach „Kinderarzt Berlin“, Standort des Nutzers ist Köln)

Die präsentierten Suchergebnisse mit lokalem Bezug präsentieren sich dem Nutzer auch deutlich umfangreicher als die üblichen Ergebnisse in den SERPs – sofern die Informationen bekannt sind.
Sieht man zum Beispiel im ersten Augenblick nach der Suche eine Karte mit der groben Platzierung der relevanten Ergebnisse auf einer Karte, so führt ein Fahren mit der Maus über eines der präsentierten Ergebnisse zu detaillierteren Informationen. Diese detailliertere Ergebnisseite wird Google+ Local Listing Knowledge Graph genannt.

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Hier bekommt der Benutzer gleich noch erweiterte Informationen geliefert. So z.B. einen dedizierten Google Maps-Ausschnitt, der nur einen Ausschnitt der Karte zum explizit gewünschten Anbieter bietet. Außerdem erscheinen hier im Beispiel auch noch die Öffnungszeiten zum heutigen Tage und die durch Google erkannten Bewertungen auf verschiedenen Portalen
Ob und wie man dabei gelistet wird, hängt mit mehreren Faktoren zusammen. Grob gesagt spielen dabei der Standort (natürlich), die entsprechend mit Ortsangaben versehene & mit anderen Diensten verknüpfte Website sowie auch z.B. Bewertungen auf verschiedenen Portalen eine Rolle.

Warum ist Local SEO wichtig?

Vor allem durch die immer stärkere Nutzung des mobilen Internets gewinnen die lokalen Aspekte der Suchmaschinenoptimierung immens an Bedeutung – daher achten auch immer mehr Betreiber einer Website darauf, mindestens eine eigene Ansicht der Website für mobile Endgeräte anzubieten, im sog. „responsive Design“. Generell rückt Google den Fokus immer mehr auf die mobilen Geräte, so z.B. auch in den Google Webmaster Tools oder dem Google PageSpeed Test.
Bei einem Großteil der mobilen Endgeräte wird der Standort bei Suchanfragen auch lokalisiert und mitgesendet. Ist man als Nutzer unterwegs, möchte man auch aller Wahrscheinlichkeit umso mehr Ergebnisse aus der näheren Umgebung präsentiert bekommen.

Außerdem bedeutet eine Suchanfrage mit lokalem Bezug auch potentiell ein größeres Interesse an einer konkreten Aktion des Suchenden (bei der Autowerkstatt bspw. eine Reparatur, bei einer Pizzeria die Bestellung eines Gerichts) als bspw. nur die Suche nach „Auto“ – hier möchte der Benutzer evtl. nur etwas zur Historie der Autos erfahren. Solche harten Keywords sind zwar auf den ersten Blick verlockend und erstrebenswert für den Anbieter, die suchenden Benutzer nutzen diese Begriffe aber deutlich häufiger aus rein informativen Gründen. Konkretere Absicht nach einer Conversion bieten da die lokalen Suchergebnisse.

Die Funktionsweise von Local SEO

Um in den lokalen Suchergebnissen bei Google gelistet zu werden müssen folgende Punkte beachtet werden.
1. Google+ Local Eintrag
Mit dem Google+ Local Eintrag ist es möglich in den Local Listings zu erscheinen. Google+ Local ist das Branchenbuch von Google welches Unternehmen viele Vorteile bei der Auffindbarkeit in Google Diensten bietet. Die Daten für Google+ Local bezieht Google aus den Google MyBusiness Firmen-Einträgen, zusammen mit verlinkten Bewertungen und der Positionierung in Google Maps.

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2. Google MyBusiness
Google MyBusiness ist das zentrale Werkzeug für Lokale Einträge in Google Diensten. Mit diesem Dienst können Sie Unternehmen für sich beantragen und sich als Inhaber des Unternehmens bekennen. Alle Informationen bezüglich Ihres Unternehmens für Google Dienste, bezieht Google nun aus den in MyBusiness hinterlegten Daten. Für den Google+ Local Eintrag ist die Adresseingabe in MyBusiness eine Grundvoraussetzung. Des Weiteren sollte Google MyBusiness mit der eigenen optimierten Website verknüpft und verifiziert sein.

3. Onpage Optimierung
Damit Ihr Unternehmen nicht nur bei Eingabe des Firmennamens, sondern auch für andere Suchbegriffe in den lokalen Suchergebnissen angezeigt wird, muss die lokale Website für diese gewünschten Suchbegriffe optimiert sein. In unserem Beispiel erscheint DieWebAG ebenfalls in den Local Listings, wenn ein User „Seo Agentur in Köln“ als Suchbegriff in Google eingibt. Als Ergebnis liefert Google alle relevanten Unternehmen zu dieser Suchanfrage und zeigt die Lage der Unternehmen durch Pins in Google Maps an, wenn man auf die angezeigte Karte klickt.

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Fährt man hier mit dem Mauszeiger über unser Google+ Listing, dann erscheint auf der rechten Seite der SERPs ein zusätzliches Google+ Local Listing Knowledge Graph mit weiteren Informationen.

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4. Geo Tag
Zur Onpage Optimierung zählt auch, dass der sogenannte Geo-Tag in die Website eingebunden wird. Der Geo-Tag ist ein Meta-Element, das über die geografische Position des Unternehmens informiert. Den Geo-Tag fügt man in den Header Bereich der Website ein. Die erforderlichen Daten kann man sich z.B. auf www.geo-tag.de/generator/de.html generieren lassen.

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5. Citations
Als weiterer wichtiger Punkt für das Local Listing, sollten Citations in Betracht gezogen werden. Dazu zählen Einträge in Branchenbüchern und themenrelevanten Verzeichnissen. Hier ist vor allem auf die Relevanz und Qualität der Verzeichnisse zu achten und dass die Unternehmensdaten in den Citations, identisch mit den auf der Website und in Google MyBusiness hinterlegten Daten sind. „NAP“ behandelt diese Thematik wo wir dann auch schon bei nächsten Punkt angelangt wären.

5.1. NAP
Unter NAP versteht man „Name“, „Adress“ und „Phone“. Diese Angaben sollten in den Citations immer identisch angegeben werden
Name: Es sollte immer der tatsächliche Unternehmensname verwendet werden.
Beispiel: DieWebAG – SEO Agentur Köln
Adress: Eine einheitliche Schreibweise der Adresse
Phone: Auch die Schreibweise der Telefonnummer sollte identisch sein.

5.2. Branchenzuordnung und Kategorisierung
Des Weiteren sind die richtige und einheitliche Branchenzuordnung und Kategorisierung des Unternehmens von Bedeutung, sowie die Angabe von Öffnungszeiten. Diese Daten werden ebenfalls von Google erfasst und in den Local Listings angegeben.

5.3. Backlinks
Auch im Local SEO zählen Backlinks auch zu den Rankingfaktoren. Die Backlinks sollten natürlich sein und ebenfalls einen regionalen Hintergrund aufweisen können. Backlinks aus regionalen Portalen wie Zeitungen oder Branchenverzeichnissen werden hierbei besonders beachtet.

5.4. Kundenbewertungen
Unternehmensbewertungen von Kunden gelten auch als Rankingfaktor im Local Listing. Positive Bewertungen sind nicht nur für Google ein Indiz dafür, dass es sich um ein bekanntes und renommiertes Unternehmen handelt, sondern auch Kunden greifen immer wieder auf Anbieter zurück, die die besten Referenzen vorweisen können. Ein besonderer Eyecatcher sind die Sternchenbewertungen in den SERPs von denen sich die meisten Kunden sehr stark beeinflussen lassen.

PresseEcho.de

DieWebAG wünscht Ihnen Frohe Weihnachten

 

DieWebAG Frohe Weihnachten 2014

Wir, das gesamte DieWebAG Team, wünschen Ihnen und Ihrer Familie ein herrlich Frohes Fest und einen guten Rutsch in 2015.

Ab dem 02.01.2015 stehen wir Ihnen wieder uneingeschränkt persönlich zur Verfügung. Sollten Sie in der Zwischenzeit Fragen haben, bzw. Informationen zur technischen Struktur Ihrer Website benötigen, nutzen Sie bitte die Möglichkeit der Email an technik[at]diewebag.de