Das Erlebnismarketing bringt den Erfolg

Mit Erlebnismarketing zum erfolgreichen Shop

Im lokalen Handel ist Erlebnismarketing ein wichtiger Teil der Kommunikationspolitik. Es gilt, dem Kunden nach Betreten des Geschäfts ein Erlebnis zu bieten, Kaufanreize zu schaffen und langfristig in Erinnerung zu bleiben. Und das aus gutem Grund: Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass rund 90% aller Kaufentscheidungen im Unterbewusstsein getroffen werden.

Obwohl der Online Handel viele Vorzüge bietet, wie etwa 24-stündige Erreichbarkeit, bequeme Lieferung nach Hause oder ein nahezu unbegrenztes Angebot, gibt es einen klaren Nachteil gegenüber lokalen Geschäften: Sinneswahrnehmungen sind nur eingeschränkt möglich; Online Kunden können nicht durch Gerüche oder haptische Wahrnehmungen in ihrer Kaufentscheidung beeinflusst werden.

Mit 5 Tipps zum Erlebnismarketing ist es Online Händlern aber dennoch möglich, die Kaufentscheidung der Nutzer zu stärken:

1. Die Käufertypisierung

erlebnismarketing_Käufertypisierung

Wer ist Ihre Zielgruppe, wen möchten Sie mit Ihrem Online Shop erreichen? Das ist hier die entscheidende Frage! Sind es weibliche oder männliche Kunden, die in Ihrem Online Shop bestellen? Wie alt sind sie? Wodurch zeichnen sie sich aus, wie leben sie und wie gestalten sie ihre Freizeit?Die Einteilung Ihrer potenziellen Kunden nach diesen soziodemografischen und psychografischen Merkmalen hilft Ihnen dabei, Ihren Online Shop zielgruppengerecht zu gestalten und auf die jeweiligen Bedürfnisse Ihrer Kunden zu reagieren.

2. Ein ansprechendes Design

Ziel Ihres Online Shops sollte nicht nur sein, Besucher zu Kunden zu machen, sondern auch langfristig in Erinnerung zu bleiben. Dazu sollte sich Ihr Shop von anderen abheben und mit Individualität und Kreativität punkten. Die Startseite Ihres Online Shops ist Ihr Aushängeschild. Sie sollte Besucher mit einem ansprechenden Design empfangen, bei dem Sie immer Ihre Zielgruppe im Auge behalten. Das gilt auch für den Startseitentext. Laden Sie Ihre Zielgruppe ein, in Ihren Online Shop einzutauchen und machen Sie sie neugierig auf Ihre Produkte, ohne sie dabei mit Informationen zu überhäufen. Auch Ihre Coporate Identity ist wichtig. Sie gibt Ihrem Shop eine Persönlichkeit. Wählen Sie dazu ein einprägsames Logo oder zeigen Sie die Gesichter hinter Ihrem Online Shop. Gerade Letzteres verschafft Besuchern einen Einblick in Ihr Unternehmen und fördert Vertrauen.

3. Emotionale Produktpräsentationen

Bei der Produktpräsentation geht es vor allem darum, Ihre Besucher emotional zu packen. Verwenden Sie dazu authentische und lebendige Fotos, Animationen und Videos Ihrer Produkte. Indem Sie zusätzlich zum Produkt auch Gesichter und Umgebungen zeigen, transportieren Sie Erlebnisse und schaffen es, Gefühle bei Ihren potenziellen Kunden auszulösen, da es ihnen leichter fällt, sich Ihre Produkte im persönlichen Umfeld vorzustellen.

4. Bewertungen mit Gesicht

erlebnismarketing_bewertungen mit gesichtDie Urteile Dritter sind laut einer Studie der ECC Köln für 70% der Online Shopper bei einer Kaufentscheidung wichtig. Kundenbewertungen wird eine hohe Glaubwürdigkeit zugemessen, vor allem auch deshalb, weil häufig Farben, Größen etc. in der Realität anders ausfallen, als sie online beschrieben wurden. Wenn Sie Ihre Kunden dazu auffordern, Kundenbewertungen via Videobotschaften zu senden, geben Sie den Bewertungen ein Gesicht und können potenzielle Kunden noch effektiver in ihrer Kaufentscheidung unterstützen. Videobewertungen machen es möglich, die Gefühle, die die bei Ihnen gekauften Produkte beim Kunden auslösen, noch deutlicher darzustellen, als es eine reine Textbewertung kann. Insbesondere die sozialen Netzwerke wie Facebook, Google + oder Twitter (Social Media Markeitng) sind ein willkommener Kommunikationsträger für Videos. Zudem erfolgt die Verbreitung extrem schnell und kostenfrei. Eine Kombination aus einem Aufruf zu Videobewertung und einem Gewinnspiel kann ein Anreiz für Ihre Kunden sein, Ihre Produkte mit einem kurzen Video zu bewerten.

5. Der Marketing Mix

Das Erlebnismarketing sollte immer als Teil des Marketing Mixes gesehen werden. Deshalb sollten Sie andere Teile Ihre Kommunikationspolitik sowie Preis-, Produkt und Distributionspolitik immer mit einbeziehen. Alle Bereiche sollten stets aufeinander abgestimmt werden und so gemeinsam dazu beitragen, Besucher zu Kunden zu machen. Bieten Sie Ihren Besuchern zudem die Möglichkeit, mit Ihnen Kontakt aufzunehmen. Ein Livechat kann beispielsweise Fragen und Unsicherheiten klären und durch die individuelle Betreuung auch das positive Erlebnis stärken. Die Option, Produkte nach Kundenwünschen zu individualisieren, stärkt ebenfalls das positive Erlebnis, da Sie Ihren Kunden in diesem Moment den Wunsch erfüllen, etwas zu besitzen, das sonst niemand hat. Mehrwerte wie Rezeptvorschläge, Stylingtipps, ausführliche Rezensionen – vielleicht sogar in  einem eigenen Blog – können zusätzlich dazu beitragen, Ihren Online Shop zu einem Erlebnis, Besucher zu Kunden zu machen und diese an sich zu binden. Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf.

Ihr Schlüssel zum Erfolg

Die Kombination aus Individualität und dem Kennen der eigenen Zielgruppe führt zum Erfolg. Das ist auch der Grund, weshalb es nie das Patentrezept für einen erfolgreichen Online Shop geben wird. Zwei sehr hilfreichen Tipps aber gab bereits Charles Lazarus, der Gründer von Toys’R’Us: „Die besten Ideen kommen mir, wenn ich mir vorstelle, ich bin mein eigener Kunde“ und „die meisten Dinge, die wir lernen, lernen wir von unseren Kunden“.

 

 

 

Local SEO Trend im Jahr 2015 richtig nutzen

Was ist Local SEO?

Wie der Name schon andeutet, ist die sog. „Local SEO“ (dt. „lokale Suchmaschinenoptimierung“) eine Suchmaschinenoptimierung mit Fokus auf die örtlichen Ergebnisse. Hier geht es also stets um ortsbezogene Platzierungen in den SERPs.

Rein aus Sicht der Nutzer greifen dabei 2 Faktoren. Wenn ein Nutzer bei Google etwas sucht, versucht Google erstmal selbst, den Standort des Nutzers zu lokalisieren und direkt die passenden Ergebnisse anzubieten. Das ist auch aus Nutzersicht sehr sinnvoll, denn wer in Köln eine Autopanne hat und nun eine entsprechende Werkstatt sucht, hat mit aller Wahrscheinlichkeit nur wenig Interesse daran, Werkstätten aus Berlin präsentiert zu bekommen.
Sofern die Lokalisierung des Nutzers durch Google möglich ist, bekommt man so auch schon ohne eigenes Zutun direkt passende, lokale Ergebnisse geliefert.

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(Suche nach „Autowerkstatt“, Standort des Nutzers ist Köln)

Eine andere Möglichkeit ist, dass man selbst in der Suchanfrage den Ort angibt. Da greifen dann nicht die Erkennungsfunktionen bzgl. des eigenen Standorts, es werden stattdessen Ergebnisse auf Basis der konkreten Suchanfrage geliefert.
Wenn der Nutzer sich bspw. in Köln befindet, aber Kinderärzte in Berlin gelistet haben möchte, so ist dies über eine Suchanfrage mit konkreterer Ortsangabe möglich – wie z.B. „Kinderarzt Berlin“

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(Suche nach „Kinderarzt Berlin“, Standort des Nutzers ist Köln)

Die präsentierten Suchergebnisse mit lokalem Bezug präsentieren sich dem Nutzer auch deutlich umfangreicher als die üblichen Ergebnisse in den SERPs – sofern die Informationen bekannt sind.
Sieht man zum Beispiel im ersten Augenblick nach der Suche eine Karte mit der groben Platzierung der relevanten Ergebnisse auf einer Karte, so führt ein Fahren mit der Maus über eines der präsentierten Ergebnisse zu detaillierteren Informationen. Diese detailliertere Ergebnisseite wird Google+ Local Listing Knowledge Graph genannt.

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Hier bekommt der Benutzer gleich noch erweiterte Informationen geliefert. So z.B. einen dedizierten Google Maps-Ausschnitt, der nur einen Ausschnitt der Karte zum explizit gewünschten Anbieter bietet. Außerdem erscheinen hier im Beispiel auch noch die Öffnungszeiten zum heutigen Tage und die durch Google erkannten Bewertungen auf verschiedenen Portalen
Ob und wie man dabei gelistet wird, hängt mit mehreren Faktoren zusammen. Grob gesagt spielen dabei der Standort (natürlich), die entsprechend mit Ortsangaben versehene & mit anderen Diensten verknüpfte Website sowie auch z.B. Bewertungen auf verschiedenen Portalen eine Rolle.

Warum ist Local SEO wichtig?

Vor allem durch die immer stärkere Nutzung des mobilen Internets gewinnen die lokalen Aspekte der Suchmaschinenoptimierung immens an Bedeutung – daher achten auch immer mehr Betreiber einer Website darauf, mindestens eine eigene Ansicht der Website für mobile Endgeräte anzubieten, im sog. „responsive Design“. Generell rückt Google den Fokus immer mehr auf die mobilen Geräte, so z.B. auch in den Google Webmaster Tools oder dem Google PageSpeed Test.
Bei einem Großteil der mobilen Endgeräte wird der Standort bei Suchanfragen auch lokalisiert und mitgesendet. Ist man als Nutzer unterwegs, möchte man auch aller Wahrscheinlichkeit umso mehr Ergebnisse aus der näheren Umgebung präsentiert bekommen.

Außerdem bedeutet eine Suchanfrage mit lokalem Bezug auch potentiell ein größeres Interesse an einer konkreten Aktion des Suchenden (bei der Autowerkstatt bspw. eine Reparatur, bei einer Pizzeria die Bestellung eines Gerichts) als bspw. nur die Suche nach „Auto“ – hier möchte der Benutzer evtl. nur etwas zur Historie der Autos erfahren. Solche harten Keywords sind zwar auf den ersten Blick verlockend und erstrebenswert für den Anbieter, die suchenden Benutzer nutzen diese Begriffe aber deutlich häufiger aus rein informativen Gründen. Konkretere Absicht nach einer Conversion bieten da die lokalen Suchergebnisse.

Die Funktionsweise von Local SEO

Um in den lokalen Suchergebnissen bei Google gelistet zu werden müssen folgende Punkte beachtet werden.
1. Google+ Local Eintrag
Mit dem Google+ Local Eintrag ist es möglich in den Local Listings zu erscheinen. Google+ Local ist das Branchenbuch von Google welches Unternehmen viele Vorteile bei der Auffindbarkeit in Google Diensten bietet. Die Daten für Google+ Local bezieht Google aus den Google MyBusiness Firmen-Einträgen, zusammen mit verlinkten Bewertungen und der Positionierung in Google Maps.

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2. Google MyBusiness
Google MyBusiness ist das zentrale Werkzeug für Lokale Einträge in Google Diensten. Mit diesem Dienst können Sie Unternehmen für sich beantragen und sich als Inhaber des Unternehmens bekennen. Alle Informationen bezüglich Ihres Unternehmens für Google Dienste, bezieht Google nun aus den in MyBusiness hinterlegten Daten. Für den Google+ Local Eintrag ist die Adresseingabe in MyBusiness eine Grundvoraussetzung. Des Weiteren sollte Google MyBusiness mit der eigenen optimierten Website verknüpft und verifiziert sein.

3. Onpage Optimierung
Damit Ihr Unternehmen nicht nur bei Eingabe des Firmennamens, sondern auch für andere Suchbegriffe in den lokalen Suchergebnissen angezeigt wird, muss die lokale Website für diese gewünschten Suchbegriffe optimiert sein. In unserem Beispiel erscheint DieWebAG ebenfalls in den Local Listings, wenn ein User „Seo Agentur in Köln“ als Suchbegriff in Google eingibt. Als Ergebnis liefert Google alle relevanten Unternehmen zu dieser Suchanfrage und zeigt die Lage der Unternehmen durch Pins in Google Maps an, wenn man auf die angezeigte Karte klickt.

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Fährt man hier mit dem Mauszeiger über unser Google+ Listing, dann erscheint auf der rechten Seite der SERPs ein zusätzliches Google+ Local Listing Knowledge Graph mit weiteren Informationen.

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4. Geo Tag
Zur Onpage Optimierung zählt auch, dass der sogenannte Geo-Tag in die Website eingebunden wird. Der Geo-Tag ist ein Meta-Element, das über die geografische Position des Unternehmens informiert. Den Geo-Tag fügt man in den Header Bereich der Website ein. Die erforderlichen Daten kann man sich z.B. auf www.geo-tag.de/generator/de.html generieren lassen.

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5. Citations
Als weiterer wichtiger Punkt für das Local Listing, sollten Citations in Betracht gezogen werden. Dazu zählen Einträge in Branchenbüchern und themenrelevanten Verzeichnissen. Hier ist vor allem auf die Relevanz und Qualität der Verzeichnisse zu achten und dass die Unternehmensdaten in den Citations, identisch mit den auf der Website und in Google MyBusiness hinterlegten Daten sind. „NAP“ behandelt diese Thematik wo wir dann auch schon bei nächsten Punkt angelangt wären.

5.1. NAP
Unter NAP versteht man „Name“, „Adress“ und „Phone“. Diese Angaben sollten in den Citations immer identisch angegeben werden
Name: Es sollte immer der tatsächliche Unternehmensname verwendet werden.
Beispiel: DieWebAG – SEO Agentur Köln
Adress: Eine einheitliche Schreibweise der Adresse
Phone: Auch die Schreibweise der Telefonnummer sollte identisch sein.

5.2. Branchenzuordnung und Kategorisierung
Des Weiteren sind die richtige und einheitliche Branchenzuordnung und Kategorisierung des Unternehmens von Bedeutung, sowie die Angabe von Öffnungszeiten. Diese Daten werden ebenfalls von Google erfasst und in den Local Listings angegeben.

5.3. Backlinks
Auch im Local SEO zählen Backlinks auch zu den Rankingfaktoren. Die Backlinks sollten natürlich sein und ebenfalls einen regionalen Hintergrund aufweisen können. Backlinks aus regionalen Portalen wie Zeitungen oder Branchenverzeichnissen werden hierbei besonders beachtet.

5.4. Kundenbewertungen
Unternehmensbewertungen von Kunden gelten auch als Rankingfaktor im Local Listing. Positive Bewertungen sind nicht nur für Google ein Indiz dafür, dass es sich um ein bekanntes und renommiertes Unternehmen handelt, sondern auch Kunden greifen immer wieder auf Anbieter zurück, die die besten Referenzen vorweisen können. Ein besonderer Eyecatcher sind die Sternchenbewertungen in den SERPs von denen sich die meisten Kunden sehr stark beeinflussen lassen.

DieWebAG wünscht Ihnen Frohe Weihnachten

 

DieWebAG Frohe Weihnachten 2014

Wir, das gesamte DieWebAG Team, wünschen Ihnen und Ihrer Familie ein herrlich Frohes Fest und einen guten Rutsch in 2015.

Ab dem 02.01.2015 stehen wir Ihnen wieder uneingeschränkt persönlich zur Verfügung. Sollten Sie in der Zwischenzeit Fragen haben, bzw. Informationen zur technischen Struktur Ihrer Website benötigen, nutzen Sie bitte die Möglichkeit der Email an technik[at]diewebag.de

Die Funktionsweise von Penguin 3.0

Neue Belege für die Funktionsweise von Penguin 3.0

Die Belege häufen sich und sprechen weiterhin für eine alternative Funktionsweise des Penguin 3.0 Updates. Penguin 3.0 soll nach neusten Angaben doch nicht so funktionieren wie es von den Meisten erwartet wurde. Bislang waren die Penguin Updates so ausgerichtet, dass sie Websites mit unnatürlichen und gespammten Linkprofilen in den Suchergebnissen benachteiligen.

Vermutete Funktionsweise des Penguin 3.0

Wenn ausgehende Links unnatürlich oder verstärkt nach Spam aussehen, werden diese Links entwertet und in extremen Fällen die Website abgestraft.

Penguin 3.0 Fallstudien

Um herauszufinden wie Penguin 3.0 arbeitet, betrachten wir nicht das Aussehen einer Website oder das dazugehörige Linkprofil, sondern schauen uns an welche Änderungen getätigt wurden sind, die dazu geführt haben, dass Websites die abgestraft waren sich erholt haben.

Die meisten Erhohlungsphasen nach einer Abstrafung sehen ungefähr so aus:

 vermutliche Erholungsphase nach Abstrafung durch Penguin Update 3.0

 

 

 

 

Der Verlauf ist stufenweise die Verbesserungen sind nicht an den gleichen Tagen verzeichnet, an dem das Penguin Update veröffentlicht wurde. Man kann nicht behaupten, dass eine Penguin Abstrafung behoben wurde wenn sie sich nicht an dem gleichen Tag ereignete, an dem das Penguin Update veröffentlicht wurde. Diese Art der Erholung ist eine Folge des natürlichen Linkaufbaus und mit verbessertem Content auf der den Website, um eine Vielzahl an Usern zu erreichen. Die Linkentwertung der schlechten Links hat nichts damit zu tun. Die Mehrheit der Websites die durch Penguin negativ beeinflusst wurden, sind nicht unbedingt direkt abgestraft worden. Vielmehr wurden die positiven Linkswerte (Linkjuice) entfernt. Eine Website mit beispielsweise knapp 600 Besuchern im Monat, welche durch unnatürlichen Linkaufbau plötzlich mehr Besucher verzeichnen konnte, muss nach dem Penguin Update erschreckend feststellen, dass sich die Besucherzahlen nun wieder deutlich verschlechtern.

weniger Besucher nach Penguin Update  2.1

An diesem Beispiel erkennt man eindeutig den Wertverlust der Links. Es gibt keinen Beweis dafür, dass die Website direkt abgestraft wurde. Die besagte Website wurde umgeleitet, es gibt also keine genaue Aussage darüber, was nach dem Penguin 3.0 Update mit der Website geschehen wäre. Vermutlich hätte die manuelle Linkentfernung dazu geführt, dass noch weniger User die Website besucht hätten.

Jedoch gibt es aber auch deutliche positive Steigerungen am Tag der Veröffentlichung eines Penguin Updates.

 penguin updates können auch positive effekte haben

 

 

 

In diesem Beispiel hat der Betreiber der Website massenhaft schlechte Links zu seiner Website entwerten oder entfernen lassen nachdem er durch Penguin 1.0 abgestraft wurde.

Dieser Vorgang brachte aber nicht den gewünschten Erfolg. Weitere Penguin Updates folgten. Plötzlich verzeichnete die Website eine Verbesserung nach dem Penguin 2.1 Update, hervorgerufen durch die Entfernung eines ausgehenden Links aus dem Menü zu einer fremden Website, welche einen sehr schlechten Ruf bei Google hatte.

Es erübrigt sich also die Frage, ob wir hier ähnliche Geschichten mit Penguin 3.0 zu sehen bekommen.

Weitere Nachforschungen über Zwischenfälle mit Penguin 3.0

Wie üblich gibt es nicht viele öffentlich bekannte Zwischenfälle über Websites, welche durch Penguin beeinflusst wurden sind, aber einige sind uns dennoch bekannt.

Ein Zwischenfall ereignete sich bei einer Website, die offensichtlich ausgehende Links zu anderen Websites im Footer versteckt hatte. Unter Anderem ging ein Link zum eigenen Blog welcher sich aber auf einer komplett anderen Domain befand. Kombiniert man dies mit den versteckten Links im Footer, war dies schon Grund genug für Penguin die Website negativ zu beeinflussen. Penguin denkt nämlich, dass hier aktiv Linkverkauf getätigt wurde, da die Links im Footer versteckt und in derselben Farbe wie der Hintergrund hinterlegt wurden sind, sodass sie nicht zu erkennen waren. Vermutlich führte die Entfernung der Links dazu, dass sich die Website nach dem Penguin 3.0 Update erholt hat.

Ein anderer Zwischenfall ereignete sich bei einer Website die ebenfalls Links im Header versteckt hatte, indem die Links in derselben Farbe wie der Hintergrund hinterlegt wurden. In diesem Fall war keiner der Links ausgehen zu anderen Domains. Anscheinen interessiert dies Penguin wenig. Google glaubt möglicherweise, dass jeder versteckte Link, egal ob intern oder extern, ein Zeichen dafür ist, dass die Webseite es nicht verdient hat verlinkt zu werden. Auch hier wurden die Links vor dem Penguin 3.0 Update entfernt und die Website erholte sich vollständig.

Glauben Sie immer noch der Penguin Algorithmus basiert auf schlechten Pagerank? 

Alle Fälle die wir soeben besprochen haben, hatten einen ähnlichen Ablauf. Diese Websites hatten während des Penguin Updates alle problematische Links auf ihren Webseiten. Die Websites, welche schon zahlreiche Penguin Updates über sich ergehen lassen haben und immer noch keine Verbesserung verzeichnen konnten, haben ihre Problemstellen nicht vor dem letzten Update beseitigt und blieben weiterhin benachteiligt. Einiger dieser Websites hatten sogar ein recht sauberes Linkprofil zu dem Zeitpunkt als sie abgestraft waren. Das Problem waren einfach nur die ausgehenden Links auf den eigenen Webseiten.

Den Websites die durch Penguin benachteiligt wurden und keine auffälligen Links auf ihren eigenen Seiten hatten, wurde vermutlich der Wert (Linkjuice) der eingehenden Links entnommen, welcher von abgestraften Websites kam. Websites die Links verkaufen oder das Spamen sehr einfach gemacht haben wurden abgestraft oder und oder ihre kompletten ausgehenden Links entwertet. Websites die sich von diesem Rückschlag erholt haben, sahen selten eine Verbesserung an dem Tag des Penguin Updates. Die Verbesserung kam eher stufenweise und scheint das Ergebnis neuer natürlicher Links und wertvollem Contents zu sein. 

Hier einige Gründe warum es keinen Sinn macht, dass Google Websites für ihre eingehenden Links abstraft:

• Google crawlt das Internet Vorwärts und nicht Rückwärts.

• Es macht keinen Sinn eine Website zu bestrafen und eine andere nicht, obwohl beide schlechte Links von der selben Website erhalten

• Es ist besser die Linkverkaufenden Seiten zu bestrafen und nicht die Käufer

• Alle von Google durchgeführten manuellen Maßnahmen gegen Spam, betrafen die Seiten welche aktiv und bewusst Links verkauft haben.

• Wenn Matt Cutts vor Linktransktionen warnt, wendet er sich fast immer ausschließlich an Webmaster keine Links zu verkaufen.

• Matt Cutts hat betont, dass eine abgestrafte Website, welche auf die eigene Website verweist, nicht den Rank der eigenen Seite beeinflusst, sondern eher alle Links von dieser abgestraften Seite wertlos macht.

• Penguin kann schneller mehr Websites erreichen, wenn es nur die wenigen Linkbetreibenden Seiten bestraft.

• Webmaster können harte Ankertexte vermeiden und so die Links natürlicher wirken lassen. Nicht immer können Webmaster Linkbetreiber ausfindig machen.

 

Sollten Ihre Website durch das Penguin Update negativ beeinflusst worden sein, wäre zweifellos die Entfernung und Entwertung der schlechten ein und ausgehenden Links der erste Lösungsansatz. Sollte es wirklich etwas wie negativen PageRank in Google´s Algorithmus geben, so ist es nicht sehr ausschlaggebend.

Und sollte Ihre Website durch Penguin 3.0 beeinträchtigt sein, sollten Sie zuerst unbedingt nach schlechten Inhalten auf Ihren Seiten suchen und diese entfernen.

Gerne helfen wir Ihnen dabei!

 

Die wichtigsten SEO Rankingfaktoren 2014

Searchmatrics hat seine alljährliche Untersuchung zu den wichtigsten SEO Rankingfaktoren 2014 herausgegeben. Untersucht wurden dabei die ersten drei Ergebnisseiten der 10.000 meistgesuchten Suchbegriffe. Auf der Basis von Korrelationen wurden anschließend die wichtigsten SEO Rankingfaktoren ermittelt.

Grundlage der Untersuchung bilden informationsbasierte Suchbegriffe, bei denen mehrere Suchergebnisse für den Nutzer relevant sind. Untersuchte Faktoren waren sowohl bereits aus dem letzten Jahr bekannte – u.a. Länge des Contents und Anzahl der Backlinks – als auch neue Kriterien wie User Signals und technische Faktoren.

SEO Ranking Faktoren 2014Abbildung 1: SEO Ranking-Faktoren und Rang-Korrelation 2014. Quelle: http://www.searchmetrics.com/media/documents/knowledge-base/searchmetrics-ranking-faktoren-studie-2014.pdf 

 

Technische Infrastruktur, Inhalte und Backlinks weiterhin von hoher Bedeutung

Neben hochwertigen Inhalten ist die technische Infrastruktur für ein hohes Ranking weiterhin relevant. Auch Backlinks haben hinsichtlich Qualität und Quantität weiterhin eine hohe Bedeutung. Die Korrelation der keywordbezogenen Faktoren ist dagegen leicht sinkend.

 

Userrelevanter Content

Der Content einer Webseite sollte für den User relevant sein, d.h. semantisch reichhaltige kontextorientierte Inhalte in einem größeren Umfang und unter Verwendung relevanter Terme. Die für die jeweilige Seite einer Domain wichtigen Keywords sollten zu ganzen Topics ausgeweitet werden, um weitere Aspekte der Themen zu behandeln, die für den User interessant sind. Die Verwendung relevanter keywordverwandter Terme im Content ist dabei wahrscheinlich einer der wichtigsten SEO Rankingfaktoren 2014. Der Text sollte zudem durch Fotos, Videos oder Grafiken angereichert werden.

User relevanter Content als SEO Ranking Faktor 2014

Abbildung 2: User-relevanten Content erstellen. Quelle: http://www.searchmetrics.com/media/documents/knowledge-base/searchmetrics-ranking-faktoren-studie-2014.pdf

 

Technisch ausgereifte Seiten und Architektur

Hinsichtlich der technischen Aspekte einer Webseite ist für ein gutes Ranking eine ausgewogene Linkstruktur wichtig. Außerdem sollte eine Webseite technisch up to date und die Ladezeiten gering gehalten werden. Um die Aufmerksamkeit der Nutzer auf die Seite zu ziehen, sollten Präsenz und Potential aller gängigen Metas umgesetzt und genutzt werden.
Aber Achtung: eine technisch hervorragend optimierte Webseite rankt nicht automatisch gut. Eine schnelle Ladezeit ist absolut nutzlos, wenn der Content der Webseite irrelevant ist.

Technisch ausgereifte Seiten und Architektur als SEO Rankingfaktor 2014

Abbildung 3: Technisch ausgereifte Seiten und Architektur entwickeln. Quelle: http://www.searchmetrics.com/media/documents/knowledge-base/searchmetrics-ranking-faktoren-studie-2014.pdf

Qualität des Linkprofils

Für ein gutes Ranking sollte die Homepage Deeplink Verteilung ausgewogen sein. Gut gerankte Domains werden öfter mit ihrem Domainnamen und/oder ihrem Brandnamen verlinkt.

Viele Harte Keywords sollten beim Linkbuilding vermieden werden. Der Anteil von Backlinks mit harten Keywords ist bei den Seiten in den Top 30 in den letzten Jahren stetig zurückgegangen.

Qualität des Linkprofils als SEO Rankingfaktor 2014
Abbildung 4: Auf qualitatives Linkprofil achten. Quelle: http://www.searchmetrics.com/media/documents/knowledge-base/searchmetrics-ranking-faktoren-studie-2014.pdf

Social Signals

Social Signals sind eher als Bonus Faktor zu sehen. Sie sind für die Suchmaschine eine Hinweis, wo gute, für User relevante Inhalte zu finden sind, sollten aber nicht überbewertet werden.

Social Signals als Bonus Faktorfür SEO Rankingfaktoren 2014

Abbildung 5: User Signale sind eher ein Bonus-Faktor. Quelle: http://www.searchmetrics.com/media/documents/knowledge-base/searchmetrics-ranking-faktoren-studie-2014.pdf