Google Tag Manager - Einbinden und nutzen

Google Tag Manager

Digitales Marketing boomt. Keine andere Form der Kommunikation mit potenziellen Kunden kann so hohe Zuwachszahlen für sich verbuchen. Zwar haben konventionelle Marketingkonzepte noch nicht ausgedient, aber mit einem zielgruppengerechten digitalen Marketingkonzept können nicht nur neue Umsätze generiert werden, sondern auch Kundenbindungen verfestigt werden. Allerdings ist im Zeitalter des digitalen Marketings Geschwindigkeit oberstes Gebot. Es gilt sofort zu reagieren, wenn sich Traffic und Besucherverhalten geändert haben. So gehört es zu der obersten Aufgabe eines Webmasters oder einer IT-Abteilung, dieses Verhalten aktuell zu messen. Ein solches wird durch Tags - kleine Codeelemente auf der Website, die unter anderem dazu dienen, Traffic und Besucherverhalten zu messen - möglich. So können zum Beispiel mit Hilfe von Tags die Auswirkung von Online-Werbung und sozialen Kanälen erfasst werden. Was ist aber wenn ein kleineres oder mittleres Unternehmen – zum Beispiel ein Onlineshop-Betreiber – über keine eigene IT-Abteilung verfügt?

Schnelles und flexibles digitales Marketing dank dem Google Tag Manager

Grafik zeigt Screenshot von www.google.com


Hilfe durch den Google Tag Manager

Das falsche oder unkorrekte Einfügen von Tags kann erhebliche Probleme nach sich ziehen. So kann ein zu umfangreicher Code die Website verlangsamen und redundante Tags die Messungen verfälschen. Außerdem kann es sehr zeitaufwändig sein, neue Tags hinzuzufügen, die Einbindung wichtiger Marketing- und Analyseprogramme kann dadurch verzögert werden. Ein Ausweg aus diesem "Dilemma" bietet jedoch der Google Tag Manager.

Hilfe durch den Google Tag Manager

Grafik zeigt Screenshot von www.google.com


Was ist der Google Tag Manager?

Bei dem Google Tag Manager handelt es sich um ein Tool, mit dem Code-Schnipsel verwaltet und in die Webseite eingebunden werden können, ohne dass dabei am Quellcode gearbeitet werden muss. Wenn es also bislang galt, einen Tracking Code zu erstellen, so musste dieser in JavaScript geschrieben und von einem Programmierer im Quellcode eingefügt werden. Ein solcher hatte natürlich keinen Bestand für die "Ewigkeit", d.h. jedes Mal, wenn der Erfolg einer neuen Kampagne oder eines neuen Events gemessen werden sollte, musste der Tracking Code angepasst oder ein Neuer hinzugefügt werden. Ein solches entfällt jedoch mit dem Google Tag Manager, denn mit diesem muss der Quellcode einer Webseite nur noch einmal angefasst werden. Dieses heißt, dass nur zu Beginn der Arbeit mit dem Tool der Tracking Code des Google Tag Managers auf der Webseite eingefügt werden muss. Dieser funktioniert dann wie ein Container, der mit dem Google Tag Manager verbunden ist. So lassen sich über den Google Tag Manager alle Änderungen direkt auf die Webseite aufspielen. In Folge können jederzeit unproblematisch weitere Tags – zum Beispiel der Google Analytics Code, der das Nutzerverhalten auf der Website misst – hinzugefügt werden. Gleiches gilt auch für Tracking Codes von einer Reihe weiterer Analytics- und Online-Marketing-Tools. So unterstützt Google der Google Tag Manager zum Beispiel auch AdWords, Google Shopping, AdAdvisor, AdRoll, comScore, ClickTale, Doubleclick, Mediaplex und eine Reihe andere Tools. Mit benutzerdefiniertem HTML oder JavaScript kann jedes andere Tag implementiert werden.

Weitere Vorteile des Google Tag Managers

  • Er ist fehlersicher. Mit der Debugging-Konsole und dem Vorschaumodus lassen neue Tags vor der Veröffentlichung überprüfen.

  • Er unterstützt Tags von Drittanbietern, davon viele mit integrierten Vorlagen. Somit können genau die Tools genutzt werden, die sich für das jeweilige Unternehmen am besten eignen.

  • Er ist flexibel. Ob benutzerdefinierte Regeln und Makros oder ob ein automatisches Tracking; Nutzeraktionen können im jeweils erforderlichen Umfang nachverfolgt werden.

  • Er eignet sich auch für mobiles Internet, da geräteübergreifend einsetzbar. So werden mobile Websites genauso unterstützt wie mobile Apps. Bei den letzteren kann sogar das Tracking neu konfiguriert werden, nachdem sie ein Nutzer heruntergeladen hat. Damit entfallen aufwändige Release-Zyklen.

  • Er ist IT-orientiert. Originär an Werbetreibende gerichtet können die Funktionen des Tools natürlich auch von Webmastern und IT-Abteilungen genutzt werden (zum Beispiel Nutzerberechtigungen, automatische Fehlerprüfung und Debugging-Konsole).

  • besitzt eine nutzerfreundliche Web-Oberfläche. Dank der Designprinzipien von Google ist das Tool auch in besonders komplizierten Fällen einfach zu verwenden.


Wie ist der Tag Manager von Google aufgebaut?

In vereinfachter Form dargestellt besteht der Aufbau des Tag Managers von Google aus dem Account und den Containern. Dabei bildet der Account das übergeordnete Struktur-Element und kann mehrere Container enthalten. Der Container wiederum repräsentiert eine in sich geschlossene Einheit wie z.B. eine Webseite oder eine App. Interessant sind natürlich auch die Benutzer und Nutzer-Berechtigungen, die als ein zusätzlicher Bestandteil des Tag Managers angesehen werden können. Diese können gesamten Accounts oder einzelnen Containern zugeordnet werden.

Wie ist der Tag Manager von Google aufgebaut?

Sie benötigen Hilfe?

Sie haben weitere oder spezifische Fragen zu dem Tag Manager. Oder benötigen Hilfe bei der Implementierung? Auch sind Sie an eine der Umsetzung weiterer Tracking-Aufgaben interessiert?