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Google tauscht „Ad“ gegen „Sponsored“: Ein Schritt zu mehr Transparenz?
- Neues Label: Google ersetzt den “Ad”-Tag in den Suchergebnissen durch die Bezeichnung “Sponsored”.
- Bessere Positionierung: Das Label wird über der URL in einer eigenen Zeile angezeigt und nicht mehr daneben.
- Rollout: Die Änderung wird zunächst schrittweise für die mobile Suche eingeführt, Tests für den Desktop folgen.
- Ziel: Google betont, dass das Update der Transparenz dient und bezahlte Inhalte klarer kennzeichnen soll.
Was ändert sich bei Google Ads?
Google führt ein neues Label für Werbeanzeigen in den Suchergebnissen ein. Das bisherige „Ad“-Label wird durch die Bezeichnung „Sponsored“ ersetzt. Diese Änderung betrifft zunächst die mobile Suche, während Tests für die Desktop-Version angekündigt wurden.
Visuelle Neuerungen im Detail
- Neue Position: Das „Sponsored“-Label erscheint nicht mehr neben der URL, sondern in einer separaten Zeile darüber
- Hervorhebung: Die Kennzeichnung bleibt fettgedruckt, ähnlich wie beim vorherigen „Ad“-Label
- Erweiterte Transparenz: Google führt zusätzlich klare Websitenamen und prominente Favicons ein
Historische Entwicklung der Google-Ad-Labels
Die Veränderung markiert einen weiteren Schritt in der Evolution von Googles Anzeigenkennzeichnung. Seit Jahren beobachten Experten eine zunehmende Verschmelzung von bezahlten und organischen Suchergebnissen. Ginny Marvin, Googles Ads Product Liaison, dokumentiert diese Entwicklung regelmäßig in ihren Twitter-Threads.
Kritik und Bedenken
Trotz der Änderungen bleiben Bedenken bestehen:
- Unterscheidbarkeit: Die visuelle Trennung zwischen Werbung und organischen Ergebnissen könnte weiterhin unzureichend sein
- Dark Patterns: Bereits 2020 kritisierten Experten die unklare Kennzeichnungspraxis
- Wirtschaftliche Interessen: Mit einem Werbeumsatz von 56,3 Milliarden US-Dollar im Q2 2022 bleibt das Anzeigengeschäft Googles profitabelstes Standbein
Googles Rechtfertigung
Das Unternehmen betont, die Änderungen basierten auf mehrjährigen Nutzertests und sollen die Unterscheidbarkeit bezahlter Inhalte verbessern. Ein Google-Sprecher erklärte: „Diese Tests liefen über mehr als ein Jahr, um sicherzustellen, dass Nutzer die Quelle ihrer Search Ads identifizieren können.“
Ausblick
Diese Anpassung erfolgt in einer Zeit erhöhter regulatorischer Aufmerksamkeit für Googles Werbegeschäft. Während die „Sponsored“-Kennzeichnung einen Fortschritt darstellt, bleibt abzuwarten, ob sie ausreicht, um Nutzerbedürfnisse und regulatorische Anforderungen gleichermaßen zu erfüllen.
Die Entwicklung zeigt die fortlaufende Balance, die Google zwischen Nutzererfahrung und wirtschaftlichen Interessen finden muss.
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